OV St. Ruprecht an der Raab

Kontakt: Franz Geitner


Osterprozession 2022

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Termine OV St.Ruprecht an der Raab

29.5.2022: Bezirkstreffen St. Margarethen/Raab

30.7.2022: Bezirkstreffen Passail

04.9.2022: Bezirkstreffen Gutenberg

 

Termine

29.05.2022 ganztägig

BV Weiz: Bezirkstreffen 100 Jahre OV St. Margarethen a.d.R.

Chronik

Im Frühjahr 1862 haben sich vier Männer aus der Pfarre St.Ruprecht an der Raab in kameradschaftlicher Weise zusammengetan und gründeten einen Veteranenverein. Es waren dies die Herren Dr. Josef Edler von Samern, Praktischer Arzt im Markt, Matthias Theisslaus Wolfgruben, ein Herr Rodler aus Wolfsdorferegg und Peter Kleinhappl aus Mitterdorf. Diese Männer wurden in Ihrem Vorhaben vom damaligen Dechant Vinzenz Mohr tatkräftig unterstützt. Unmittelbarer Anlass zur Gründung war das Begräbnis eines armen Knechtes aus Winterdorf, der ein Heimkehrer war. An diesem Begräbnis nahmen die vorhin genannten Herrein teil und übernahmen auch die Begräbniskosten. Danach wurde zum ersten Mal von einer Gründung eines Veteranenvereines gesprochen und schließlich verwirklicht.
Nach erfolgreicher Gründung wurde an die Anschaffung einer Fahe gedacht, und schon am 7.September 1862 wurde diese unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gesegnet. Fahnenpatin war Frau Schachner.
Die Gründung des Veteranenvereines ist aus dem Bedürfnis, erlebte Kameradschaft, dem Nächsten beizustehen und Hilfe zu sein, entsatnden und setzt sich im heutigen Kameradschaftsbund weiter fort.

Ein Mitgliederverzeichnis des 1874 bhördlich genehmigten Vereines aus dem Jahr 1880 zählt insgesamt 234 Mitglieder auf. Darunter waren Priester, Ärzte, Bürger, Bauern und Unselbständige. eine Ansammlung von Männern. die Kameradschaft suchten und diese auch in sich trugen und weitergaben. In den Reihen des Veteranenvereines waren sie alle gleichgestellt.

Leider vernichtete ein Brand viele Vereinsunterlagen. Wir wissen, das im Jahr 1912 anläßlich der 50-Jahr-Feier eine neue Fahne gesegnet wurde, die noch heute im Besitz des Vereines ist. Im Jahr 1909 wurde der Verein in k.k. Militär- Veteranenverein umbenannt.

Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 mussten viele Mitglieder zu den Waffen greifen. 179 Gefallene und Vermisste waren zu beklagen. Die Heimkehrer sammelten sich wieder im Veteranenverein, der später unter Beibehaltung der Tradition in "Kameradschaftsverein" umbenannt wurde.

Schon am am 26.Oktober 1919 wurde der Beschluss gefasst, ein Denkmal für die Gefallenen und Vermissten an der Kirchenmauer zu errichten. Am 29. August 1920 fand schließlich die Weihe und Enthüllung des Denkmales statt, 1929 wurde es erweitert.

Im Jahr 1932 wurde das 70jährige Bestandsjubiläum des Vereins gefeiert. Mit der Übernahme Österreichs durch das Deutsche Reich wurde er Kamerandschaftsverein aufgelöst und in den "Nationalsozialistischen Reichskriegerbund" (ehem. Kyffhäuserverbund) eingegliedert.Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1949 wieder an eine Neugrüdung des Kameradschaftsvereines gedacht und im Jahr 1950 in die Tat umgesetzt. Der Verein erhielt die Bezeichnung "Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein".

1951 ging man bereits daran, das alte Kriegerdenkmal am heutigen Standort neu zu errichten, wofür die gesamte Bevölkerung große Verständnis aufbrachte und den Verein großzügig unterstütze. Da aber die finanziellen Mittel nicht ausreichten, um das neue Denkmal zu vollenden, musste bei der Raiffeisenkasse St.Ruprecht ein Kredit beschafft werden. Insgesamt sind auf dem Marmordenkmal 474 Kameraden des Ersten und Zweiten Weltkrieges verewigt, die mahnend für alle Zukunft sein sollten, damit sich dergleichen nicht wiederholt.

Im Jahre 1967 wurde das Denkmal überdacht, da durch die Witterungseinflüsse die Goldschrift zu stark gelitten hatte. Die Mittel dafür kamen aus den Mitgliedsbeiträgen und Erlösen aus Veranstaltungen.

Im Jahr 1954 segnete man auch die neue Fahne. Als Patinnen wurden Mütter von nicht mehr aus dem Krieg zurückgekehrten Soldaten ersucht, dies Aufgabe zu übernehmen. 1959 wurde die 1912 erworbene alte Vereinsfahne, die von russischen Soldaten schwer beschädigt worden war, restauriert. Für die Jungmannen des Kameradschaftsbundes wurde 1972 anlässlich der 110-Jahr-Feier des Vereines eine eigene Fahne gesegnet, als Patin fungierte Frau Magdalena Watzl. 

Zur 120-Jahr-Feier des Ortsverbandes kamen insgesamt 1200 Kameraden von verschiedenen Ortsverbänden nach St.Ruprecht. Zehn Jahre später gedachte man der Gründung vor 130 Jahren mit einem großen Parkfest und der Segnung der restaurierten Fahne des Jahres 1954. Insgesamt 40 Fahnenpatinnen und eine Fahnenmutter übernahmen die Kosten der Restaurierung und wurden namentlich auf einem eigenen Fahnenband verewigt.

Obmänner & Protektoren

Obmänner
                      Wurzinger
                      Schuler Fridrich
                      Peintinger Peter
                      Haas Karl
1950 - 1954  Lehrer Johann
1954 - 1980  Unger franz
1980 - 1995  Sommerbauer Peter
seit 1995       Geitner Franz

Protektoren
1862 - 1880 Reichsfreiherr Gordian von Gudenus
1880 - 1894 Freiherr von Berg
1894 - 1897 Roch Franz, Gutsbesitzer (Freiberg)
1897 - 1900 Karl Ritter von Kleyle
1900 - 1905 Reichsfreiherr Ernst von Gudenus
1905 - 1937 Schachner Franz
1950 - 1963 Watzl Alois sen.
1964 - 1973 Schinagl Anton
1973 - 1977 Watzl Alois jun.
1978 - 2000 Leopold Johann. Altbürgermeister
seit 2000     Pregartner Herbert

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
ObmannFranz GEITNER    
Obmann-StvJohann FELLNER    
Obmann-StvJohann PASSATH    
geschäftsf. ObmannWalter STROBL    
SchriftführerPeter TAUS    
Schriftführer-StvFranz PASSATH    
KassierHerbert WIEDNER    
Kassier-StvJosef PFINGSTL