Herzlich Willkommen auf der Homepage des ÖKB-OV St. Martin im Sulmtal!

 

Kontakt: Johannes SCHERÜBEL, Schriftführer

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Generalversammlung 19. Jänner 2020

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Chronik

Chronik des ÖKB-OV

Die Gründung des Kameradschaftsbundes St. Martin i. S. erfolgte im Jahre 1920.
Zum 1. Obmann wurde Herr Oberlehrer Josef Schimpl gewählt. 
Aus den Aufzeichnungen geht leider nicht hervor, wie lange Josef Schimpl Obmann des Kameradschaftsbundes St. Martin war, er zog später nach Pölfing–Brunn, wo er ab 1928 in der dortigen Volksschule als Direktor tätig war.
In den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges wurde Josef Schimpl von den Tito-Partisanen verschleppt und später für tot erklärt.

1921 Wurden das Kriegerdenkmal und die Vereinsfahne  feierlich geweiht und ihrer Bestimmung übergeben . Erste Fahnenmutter war Klara Salmhofer, die Gattin des 3. Obmannes Dr. Franz Salmhofer. 
Im Jahre 1945 wurde eine Heimkehrer-Betreuungsstelle geschaffen, die der 5. Obmann Alois Schöninger (Aigen) leitete.
Am 7. August 1949 fand eine weitere Kriegerdenkmaleinweihung mit 2 neu angebrachten Gedenktafeln für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges statt. 63 Namen der gefallenen Soldaten schienen auf diesen beiden Tafeln auf.
Am 21. Oktober 1951 fand eine weitere Gedenktafelenthüllung in Dietmannsdorf durch Obmann Wilhelm Roloff statt. 
5. Mai 1952 Unser Gründungsmitglied Johann Jöbstl (Sulb 59) wurde zu Grabe getragen. Johann Jöbstl wurde im 1. Weltkrieg als Korporal in Görz ausgemustert.
Im Jahre 1953 wurde vom 14 – 16 August, der 1. Sulmtaler Kirtag vom Kameradschaftsbund und dem Gesangsverein St.Martin veranstaltet.
Am 13.Juli 1954 wurde eine weitere Gedenktafel in Oberhart enthüllt. Ehrengäste waren Bez. Obmann Edlinger und Major Fauland, die Weihe nahm ein Kaplan aus Wies vor.

Seit 31. Jänner 1955 gibt es ein Protokollbuch, welches unter Obmann Wilhelm Roloff,
vom Schuldirektor Franz Kosbach
 geführt wurde.

Der 2.Sulmtaler Kirtag, veranstaltet vom Kameradschaftsbund und dem Kriegsopferverband, fand am 14. August 1955 statt.
Am 21. August 1955 wurde vom Kameradschaftsbund eine Tombola im Hof des Gasthauses Krenn Karpfenwirt durchgeführt. 
Am 28. August 1955 wurde eine weitere Gedenktafel in Gasselsdorf enthüllt und von Pfarrer Josef Weiß geweiht.
Im August 1957 wurde das zur Tradition gewordene Rochusfest mit Tanz im Gastgarten Ossenag (jetzt Krempepark) mit Festobmann August Gasperl abgehalten. 

Diese Aufzeichnungen stammen zum Teil aus dem Gedächtnis des damaligen Obmannes Wilhelm Roloff !!!!

Im Jahre 1961
 wurde auf Betreiben des späteren Obmannes Johann Zangl die gesamte Kriegerdenkmalanlage vergrößert, mit Sträuchern und Steinplatten versehen, sowie ein Mauerkranz mit geschliffenen Steinen errichtet. 
Das neugestaltete Kriegerdenkmal wurde am 18. August 1963 feierlich eingeweiht.

Für kirchliche Festlichkeiten und Begräbnisse wurde 1975 eine Salutkanone als Ersatz für die verbotenen Böller gekauft. Die Kosten dieser Kanone und des später gekauften Mündungsstutzen betrugen ATS 11.316,00 (€ 822,36).

1977 wurde das Krigerdenkmal ein weiteres mal renoviert. Kostenaufwand ATS 8.979,00 (€652,53).

Nachdem unsere Vereinsfahne bereits 58 Jahre alt war, bei allen unseren Ausrückungen getragen wurde und repariert werden sollte, entschloss man sich eine neue, mit dem Emblem des Österr. Bundesheeres und somit den Jungen Kameraden Rechnung tragend, anzuschaffen.
Diese Fahne wurde am 8. Juli 1979 in dankenswerter Weise, von der Fahnenmutter Paula Jöbstl und 41 Patinnen finanziert, von Pfarrer Alois Greiner in würdevoller Weise geweiht und den Kameraden übergeben.
Diese Fahne kostete ATS: 53.000.-. (€ 3851.66)

Im Jahre 1982 wurde eine Heldenglocke, die ATS. 39.613.- (€ 2878,78) kostete, für die neue Aussegnungshalle am Friedhof geweiht und ihrer Bestimmung übergeben. 

Am 4. September 1983 wurde bei der Aussegnunghalle am Friedhof eine Gedächtnisstätte mit einem Bronzeguss des Hl. Martin geweiht, um bei Begräbnisssen den umständlichen Weg zur Kirche zu ersparen. Dieser Bronzeguss kostete ATS.: 46.495,00 
( € 3.378,92).
1989 wurde die erste Sonnwendfeier des Kameradschaftsbundes veranstaltet.
Am 31. Dezember 1991 wurde der vorläufig letzte Silvesterball im Kultursaal abgehalten. 
Im Jahre 1992 wurde der Kirchenvorplatz durch Beschluss des Pfarrgemeinderates neu gestaltet. Deshalb wurde es auch notwendig, für das Kriegerdenkmal, welches unmittelbar an der Bundesstraße stand, einen neuen passenden Platz zu finden. Man einigte sich, nach emotionalen und hitzigen Debatten, das Kriegerdenkmal zwischen der Pfarrkirche und dem ehemaligen Kaufhaus Horak zu versetzen. Die Kosten der Übersetzung betrugen ATS.: 97.000,00  (€ 9.049,269).
Am 20. Juni 1992 fand das 70 jährige Bestandsjubiläum mit Kriegerdenkmalweihe statt, wobei 23 Gastverbände mit 364 Kameraden teilgenommen haben.
11. Juni 1993 Auf der Fahrt nach Prag hatte die Reisegruppe des ÖKB St.Martin in Humpolec, (Tschechien) einen schweren Busunfall mit 21 Verletzten. 
Der 1. Bockbieranstich wurde am 13. November 1993 veranstaltet welcher seit dieser Zeit jährlich stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut.
2002 wurde das Kriegerdenkmal mit einem Kostenaufwand von € 3.414.00 wieder fachmännisch gereinigt und die Schrift neu vergoldet.  
Im Jubiläumsjahr 2010 wurden am Kriegerdenkmal zwei Blumensäulen und zwei Gendenktafeln angebracht, die auch auf die in der Heimat verstorbenen Kameraden hinweisen sollen.


Chronik überarbeitet im Jahre 2010
Franz Fröhlich, Schriftführer               
                                                                              
                                                                                          

                      Die Obmänner unseres Ortsverbandes seit der Gründung im Jahre 1920.                                                                                                                

1.

Josef Schimpl

Oberlehrer in St.Martin, ab 1928 Direktor
der Volksschule in Pölfing-Brunn

ab 1920

2.

Johann Jöbstl

vulgo Postjöbstl in  Sulb 59, Korporal im 1. Weltkrieg in Görz 

ab 1928

3.

Dr. Franz Salmhofer

Distriktsarzt  in Dörfla, starb 1940 an Tuberkulose

bis 1938

4.

Rudolf Korb

Wagner-und Bürgermeister aus Dietmannsdorf

1938-1945

5.

Alois Schöninger

Bergmann aus Aigen

1945-1950

6.

Wilhelm Roloff

Bauer aus Oberhart

1950-1959

7.

Johann Zangl

Kaufmann in Dörfla

1959-1977

8.

Alex Schober

Bergmann aus Dörfla

1977-1990

9.

Adolf Körbler

Tischler aus Dörfla 62

1990-2020
10.Willibald SteinbauerVerkaufsleiter aus Greith2020-

 

Die Fahnen des ÖKB-OV ST. Martin im Sulmtal

Unsere Vereinsfahne wurde 1979 von der Fahnenmutter Paula Jöbstl und 41 Patinen finanziert und den Kameraden unseres Ortsverbandes am 8. Juli des gleichen Jahres in einer würdevollen Feier übergeben.

Die sogenannte Gründungsfahne aus dem Jahre 1921 dürfte in den Kriegsjahren verloren gegangen sein, denn in unserer alten Fahne sind die Jahreszahlen 1939 - 1945 eingestickt und deuten damit auf den 2. Weltkrieg hin.

Im Landesarchiv in Graz gibt es einen Hinweis, dass unsere Fahne am 12. Juli 1946 abgegeben werden musste und im Schloss Eggenberg verwahrt wurde.

Es ist kaum anzunehmen, dass in der Zeit des 2. Weltkrieges eine Fahne für unseren Ortsverband geschaffen wurde.

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Wir versuchen unseren älteren Kameraden, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten oder gedient haben, in Respekt und Anerkennung ihrer Bereitschaft für das Vaterland zu kämpfen, ein ehrendes Vermächtnis zuteilwerden zu lassen. Das bedeutet für uns, der Nachkriegsgeneration, im Besonderen den noch lebenden Kameraden, ein würdiges Begräbnis zu gestalten, das Soldatendenkmal und die Tradition des Kameradschaftsbundes zu erhalten.
Außerdem ist es uns ein Bedürfnis, in kameradschaftlicher Weise unsere Dorfkultur mitzugestalten. Neben unseren Vereinsaktivitäten, Sonnwendfeier, Bockbieranstich, sind wir beim "Sulmtaler Kirtag", Faschingsumzug, Maibaumaufstellen und vielen Belangen in unserer Gemeinde gern gesehene Mitarbeiter.

Franz Fröhlich, Schriftführer

Organigramm des ÖKB-OV 2020

Der Vorstand

Johannes Scherübel
FunktionFamilienname/Vorname(n)WohnanschriftPostleitzahl/OrtMobil
ObmannSteinbauer WillibaldGreith 358543 St. Martin i. S.+43 650 45 01 460
Obmann-Stellvertreter und SportreferentPölzl EdmundSulb 1318543 St. Martin i. S.+43 664 43 29 229
Obmann-StellvertreterPölzl GottfriedSub 968543 St. Martin i. S.+43 676 74 95 714
SchriftführerScherübel Johannes Oberhart 888543 St. Martin i. S.+43 664 83 10 197
Schriftführer-StellvertreterGödl Johann, BaumeisterGasselsdorf 18543 St. Martin i. S.+43 664 27 85 419
KassierGraf AlfredOberhart 678551 Wies+43 664 16 33 380
Kassier-StellvertreterSteinbauer JohannesDörfla 28543 St. Martin i. S.+43 650 23 05 129
SportreferentTheissl Karl HeinzDörfla 27/1/48543 St. Martin i. S.+43 664 51 37 005
GruppenführerKörbler AdolfDörfla 628543 St. Martin i. S.+43 650 40 02 175
GruppenführerFröhlich FranzSulb 358543 St. Martin i. S.+43 650 97 04 935
GruppenführerGödl Johann, BaumeisterGasselsdorf 18543 St. Martin i. S.+43 664 27 85 419
BeiratIng. Huber HelmutSulb 308543 St. Martin i. S.+43 676 30 36 004

Stocksport-Sieger am 25. Jänner 2020

Am Samstag, den 25 Jänner 2020 haben die 4 Kameraden, Binder Franz, Mag. Fröhlich Franz, Theissl Karl Heinz und Genseberger Wolfgang beim Stocksport-Turnier der Gemeinde St. Martin i. S. eine außerordentliche Leistung vollbracht.   Die lobenden und wertschätzenden Worte des Bürgermeisters Franz Silly, sowie die Überreichung des Wanderpokales im bei sein von Dipl. Ing. Dr. Burghard Zeiler, war für die Kameraden wie Balsam für die Seele. Herzlichen Glückwunsch und ein dreifaches „Stock Heil“ für die Zukunft – die Kameraden/innen des OV St. Martin i. S. 

Die ÖKB Vorteils-Card


 

Alles gute zum Ehrentag!

Im Monat September 2020 feierten einige Mitglieder des ÖKB-OV ihren Ehrentag. Diesen konnten die Kameraden Gessl Josef, Pölzl Edmund, Jöbstl Gerd, Nell Gregor, Eberle Walter, Krasser Herbert, und Reiterer Walter in bester Gesundheit und Wohlergehen feiern. Die Kameraden und Kameradinnen wünschen euch weiterhin alles Gute. Bleiben Sie gesund. In Treue Fest!

Zum Geburtstag alles Gute!

Im Monat August 2020 feierten einige Mitglieder des ÖKB-OV ihren großen Ehrentag. Diesen konnten die Fahnenpatin Eberle Ottilie sowie die Kameraden Ertl Karl, Körbler Adolf, Sinnitsch Berthold, Reiterer August, Gödl Albin, Resch Walter und Schoberleitner Christian in bester Gesundheit und Wohlergehen feiern. Die Kameraden und Kameradinnen wünschen Euch weiterhin alles gute und viel Freude auf den weiteren Lebensweg. "In Treue Fest"

Nachruf

Fahnenpatin Maria Loibner

Mit Betroffenheit und Trauer haben die Mitglieder des ÖKB-OV St. Martin i. S den Tod ihrer Fahnenpatin Maria Loibner aufgenommen, als sie erfahren hatten, dass die Patin ihrer Verbands-Fahne am 20. April 2020 in die ewige Heimat abberufen wurde. Unsere Fahnenpatin Maria (verehelichte Loibner) wurde im Jahr 1937 in Bad Gams geboren, eine Zeit, die auch ihren Lebenslauf entsprechend geprägt hat. Ein Leben auf Gotteserdboden, arbeitsreich und bescheiden, hilfsbereit und fürsorglich, so wird uns Maria Loibner stets in guter Erinnerung bleiben.

Als die Kameraden des OV im Jahr 1979 an Maria Loibner mit der bitte herangetreten sind, ob Sie als Fahnenpatin mitwirken möchte, war der Entschluss gleich gefallen, Gewissenhaft und Verantwortungsvoll hat Sie diese Aufgabe übernommen. Mit diesem außerordentlich großen persönlichen Einsatz für den OV St. Martin i. S. hat Sie auch einen Teil zur langjährigen Geschichte des OV beigetragen.

Nachdem sich über unser Land eine Pandemie breit gemacht hat, konnte auch die Trauerfeierlichkeit der Familie Loibner nur im engsten Familienkreis sattfinden. Der Obmann des ÖKB-OV, Steinbauer Willibald, hat eine Gedenkkerze neben dem Sarg in der Aufbahrungshalle aufgestellt, und damit die innigste Anteilnahme aller Kameraden*innen zum Ausdruck gebracht. Ein letztes „In Treue Fest“, vom ÖKB-OV St. Martin i. S. 


 

Nachruf

Fahnenpatin Maria Heinisser

Tief betroffen haben die Kameraden und Kameradinnen des ÖKB-OV St. Martin i. S. die Nachricht vom Tod ihrer Fahnenpatin Maria Heinisser aufgenommen, die am 06. Februar 2020 im 97. Lebensjahr friedlich entschlafen ist. Unsere Fahnenpatin Maria war dem ÖKB-OV St. Martin i. S. eine außerordentliche große Stütze. Niemals blieb die Türe zu ihrem Eigenheim verschlossen, so auch nicht im Jahre 1979, als die Kameraden mit der Bitte an Sie herangetreten sind, ob Sie nicht als Fahnenpatin Auftreten und Mitwirken möchte. Mit Entschlossenheit und Freude hat Sie diese so wichtige Aufgabe begrüßt und angenommen. Ein für den Ort und dem ÖKB-OV St. Martin i. S. geschichteschreibender Tag. Nicht nur diese Freude konnten wir mit Ihr teilen, es war auch ihre Gastfreundschaft die uns immer wieder beeindruckte. Das Arbeitsreiche Leben, die Liebe zu ihrer Familie sowie die außerordentlich große Hilfsbereitschaft werden uns stets in guter Erinnerung bleiben.