Herzlich Willkommen auf der Homepage des ÖKB-OV St. Martin im Sulmtal!

Kontakt: Johannes SCHERÜBEL, Schriftführer

               Oberhart 88

               8543 St. Martin im Sulmtal 

               Mobil: +43 664 83 10 197

               E-Mail: scheruebel.johannesaonat

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Angelobung 24. September 2021

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Chronik

Chronik des ÖKB-OV

Die Gründung des Kameradschaftsbundes St. Martin i. S. erfolgte im Jahre 1920.
Zum 1. Obmann wurde Herr Oberlehrer Josef Schimpl gewählt. 
Aus den Aufzeichnungen geht leider nicht hervor, wie lange Josef Schimpl Obmann des Kameradschaftsbundes St. Martin war, er zog später nach Pölfing–Brunn, wo er ab 1928 in der dortigen Volksschule als Direktor tätig war.
In den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges wurde Josef Schimpl von den Tito-Partisanen verschleppt und später für tot erklärt.

1921 Wurden das Kriegerdenkmal und die Vereinsfahne  feierlich geweiht und ihrer Bestimmung übergeben . Erste Fahnenmutter war Klara Salmhofer, die Gattin des 3. Obmannes Dr. Franz Salmhofer. 
Im Jahre 1945 wurde eine Heimkehrer-Betreuungsstelle geschaffen, die der 5. Obmann Alois Schöninger (Aigen) leitete.
Am 7. August 1949 fand eine weitere Kriegerdenkmaleinweihung mit 2 neu angebrachten Gedenktafeln für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges statt. 63 Namen der gefallenen Soldaten schienen auf diesen beiden Tafeln auf.
Am 21. Oktober 1951 fand eine weitere Gedenktafelenthüllung in Dietmannsdorf durch Obmann Wilhelm Roloff statt. 
5. Mai 1952 Unser Gründungsmitglied Johann Jöbstl (Sulb 59) wurde zu Grabe getragen. Johann Jöbstl wurde im 1. Weltkrieg als Korporal in Görz ausgemustert.
Im Jahre 1953 wurde vom 14 – 16 August, der 1. Sulmtaler Kirtag vom Kameradschaftsbund und dem Gesangsverein St.Martin veranstaltet.
Am 13.Juli 1954 wurde eine weitere Gedenktafel in Oberhart enthüllt. Ehrengäste waren Bez. Obmann Edlinger und Major Fauland, die Weihe nahm ein Kaplan aus Wies vor.

Seit 31. Jänner 1955 gibt es ein Protokollbuch, welches unter Obmann Wilhelm Roloff,
vom Schuldirektor Franz Kosbach
 geführt wurde.

Der 2.Sulmtaler Kirtag, veranstaltet vom Kameradschaftsbund und dem Kriegsopferverband, fand am 14. August 1955 statt.
Am 21. August 1955 wurde vom Kameradschaftsbund eine Tombola im Hof des Gasthauses Krenn Karpfenwirt durchgeführt. 
Am 28. August 1955 wurde eine weitere Gedenktafel in Gasselsdorf enthüllt und von Pfarrer Josef Weiß geweiht.
Im August 1957 wurde das zur Tradition gewordene Rochusfest mit Tanz im Gastgarten Ossenag (jetzt Krempepark) mit Festobmann August Gasperl abgehalten. 

Diese Aufzeichnungen stammen zum Teil aus dem Gedächtnis des damaligen Obmannes Wilhelm Roloff !!!!

Im Jahre 1961
 wurde auf Betreiben des späteren Obmannes Johann Zangl die gesamte Kriegerdenkmalanlage vergrößert, mit Sträuchern und Steinplatten versehen, sowie ein Mauerkranz mit geschliffenen Steinen errichtet. 
Das neugestaltete Kriegerdenkmal wurde am 18. August 1963 feierlich eingeweiht.

Für kirchliche Festlichkeiten und Begräbnisse wurde 1975 eine Salutkanone als Ersatz für die verbotenen Böller gekauft. Die Kosten dieser Kanone und des später gekauften Mündungsstutzen betrugen ATS 11.316,00 (€ 822,36).

1977 wurde das Krigerdenkmal ein weiteres mal renoviert. Kostenaufwand ATS 8.979,00 (€652,53).

Nachdem unsere Vereinsfahne bereits 58 Jahre alt war, bei allen unseren Ausrückungen getragen wurde und repariert werden sollte, entschloss man sich eine neue, mit dem Emblem des Österr. Bundesheeres und somit den Jungen Kameraden Rechnung tragend, anzuschaffen.
Diese Fahne wurde am 8. Juli 1979 in dankenswerter Weise, von der Fahnenmutter Paula Jöbstl und 41 Patinnen finanziert, von Pfarrer Alois Greiner in würdevoller Weise geweiht und den Kameraden übergeben.
Diese Fahne kostete ATS: 53.000.-. (€ 3851.66)

Im Jahre 1982 wurde eine Heldenglocke, die ATS. 39.613.- (€ 2878,78) kostete, für die neue Aussegnungshalle am Friedhof geweiht und ihrer Bestimmung übergeben. 

Am 4. September 1983 wurde bei der Aussegnunghalle am Friedhof eine Gedächtnisstätte mit einem Bronzeguss des Hl. Martin geweiht, um bei Begräbnisssen den umständlichen Weg zur Kirche zu ersparen. Dieser Bronzeguss kostete ATS.: 46.495,00 
( € 3.378,92).
1989 wurde die erste Sonnwendfeier des Kameradschaftsbundes veranstaltet.
Am 31. Dezember 1991 wurde der vorläufig letzte Silvesterball im Kultursaal abgehalten. 
Im Jahre 1992 wurde der Kirchenvorplatz durch Beschluss des Pfarrgemeinderates neu gestaltet. Deshalb wurde es auch notwendig, für das Kriegerdenkmal, welches unmittelbar an der Bundesstraße stand, einen neuen passenden Platz zu finden. Man einigte sich, nach emotionalen und hitzigen Debatten, das Kriegerdenkmal zwischen der Pfarrkirche und dem ehemaligen Kaufhaus Horak zu versetzen. Die Kosten der Übersetzung betrugen ATS.: 97.000,00  (€ 9.049,269).
Am 20. Juni 1992 fand das 70 jährige Bestandsjubiläum mit Kriegerdenkmalweihe statt, wobei 23 Gastverbände mit 364 Kameraden teilgenommen haben.
11. Juni 1993 Auf der Fahrt nach Prag hatte die Reisegruppe des ÖKB St.Martin in Humpolec, (Tschechien) einen schweren Busunfall mit 21 Verletzten. 
Der 1. Bockbieranstich wurde am 13. November 1993 veranstaltet welcher seit dieser Zeit jährlich stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut.
2002 wurde das Kriegerdenkmal mit einem Kostenaufwand von € 3.414.00 wieder fachmännisch gereinigt und die Schrift neu vergoldet.  
Im Jubiläumsjahr 2010 wurden am Kriegerdenkmal zwei Blumensäulen und zwei Gendenktafeln angebracht, die auch auf die in der Heimat verstorbenen Kameraden hinweisen sollen.


Chronik überarbeitet im Jahre 2010
Franz Fröhlich, Schriftführer               
                                                                              
                                                                                          

                      Die Obmänner unseres Ortsverbandes seit der Gründung im Jahre 1920.                                                                                                                

1.

Josef Schimpl

Oberlehrer in St.Martin, ab 1928 Direktor
der Volksschule in Pölfing-Brunn

ab 1920

2.

Johann Jöbstl

vulgo Postjöbstl in  Sulb 59, Korporal im 1. Weltkrieg in Görz 

ab 1928

3.

Dr. Franz Salmhofer

Distriktsarzt  in Dörfla, starb 1940 an Tuberkulose

bis 1938

4.

Rudolf Korb

Wagner-und Bürgermeister aus Dietmannsdorf

1938-1945

5.

Alois Schöninger

Bergmann aus Aigen

1945-1950

6.

Wilhelm Roloff

Bauer aus Oberhart

1950-1959

7.

Johann Zangl

Kaufmann in Dörfla

1959-1977

8.

Alex Schober

Bergmann aus Dörfla

1977-1990

9.

Adolf Körbler

Tischler aus Dörfla 62

1990-2020
10.Willibald SteinbauerVerkaufsleiter aus Greith2020-

 

Die Fahnen des ÖKB-OV ST. Martin im Sulmtal

Unsere Vereinsfahne wurde 1979 von der Fahnenmutter Paula Jöbstl und 41 Patinen finanziert und den Kameraden unseres Ortsverbandes am 8. Juli des gleichen Jahres in einer würdevollen Feier übergeben.

Die sogenannte Gründungsfahne aus dem Jahre 1921 dürfte in den Kriegsjahren verloren gegangen sein, denn in unserer alten Fahne sind die Jahreszahlen 1939 - 1945 eingestickt und deuten damit auf den 2. Weltkrieg hin.

Im Landesarchiv in Graz gibt es einen Hinweis, dass unsere Fahne am 12. Juli 1946 abgegeben werden musste und im Schloss Eggenberg verwahrt wurde.

Es ist kaum anzunehmen, dass in der Zeit des 2. Weltkrieges eine Fahne für unseren Ortsverband geschaffen wurde.

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Wir versuchen unseren älteren Kameraden, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten oder gedient haben, in Respekt und Anerkennung ihrer Bereitschaft für das Vaterland zu kämpfen, ein ehrendes Vermächtnis zuteilwerden zu lassen. Das bedeutet für uns, der Nachkriegsgeneration, im Besonderen den noch lebenden Kameraden, ein würdiges Begräbnis zu gestalten, das Soldatendenkmal und die Tradition des Kameradschaftsbundes zu erhalten.
Außerdem ist es uns ein Bedürfnis, in kameradschaftlicher Weise unsere Dorfkultur mitzugestalten. Neben unseren Vereinsaktivitäten, Sonnwendfeier, Bockbieranstich, sind wir beim "Sulmtaler Kirtag", Faschingsumzug, Maibaumaufstellen und vielen Belangen in unserer Gemeinde gern gesehene Mitarbeiter.

Franz Fröhlich, Schriftführer

Organigramm des ÖKB-OV 2021

Der Vorstand des ÖKB-OV St. Martin im Sulmtal

Johannes Scherübel, Schriftführer
FunktionFamilienname/Vorname(n)WohnanschriftPostleitzahl/OrtMobil
ObmannSteinbauer WillibaldGreith 358543 St. Martin i. S.+43 650 45 01 460
Obmann-Stellvertreter und SportreferentPölzl EdmundSulb 1318543 St. Martin i. S.+43 664 43 29 229
Obmann-StellvertreterPölzl GottfriedSub 968543 St. Martin i. S.+43 676 74 95 714
SchriftführerScherübel Johannes Oberhart 888543 St. Martin i. S.+43 664 83 10 197
Schriftführer-StellvertreterMag. Asel AnjaDietmannsdorf 178543 St. Martin i. S. +43 664 42 05 624
KassierGraf AlfredOberhart 678551 Wies+43 664 16 33 380
Kassier-StellvertreterSteinbauer JohannesDörfla 28543 St. Martin i. S.+43 650 23 05 129
Sportreferent-StellvertreterTheissl Karl HeinzDörfla 27/1/48543 St. Martin i. S.+43 664 51 37 005
GruppenführerKörbler AdolfDörfla 628543 St. Martin i. S.+43 650 40 02 175
GruppenführerFröhlich FranzSulb 358543 St. Martin i. S.+43 650 97 04 935
GruppenführerRauter MartinGasselsdorf 1048543 St. Martin i. S.+43 664 45 03 318
BeiratIng. Huber HelmutSulb 308543 St. Martin i. S.+43 676 30 36 004

Die ÖKB Vorteils-Card


 

Alles Gute zum Ehrentag!

Herzliche Geburtstagsglückwünsche überbringen wir an alle die im September 2021 geboren sind, das sind die Kameraden Gessl Josef, Pölzl Edmund, JöbstlGerd, Nebel Franz und Krasser Herbert. Die Kameradinnen und Kameraden des OV St. Martin i. S. wünschen den Jubilaren alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg auf ihren weiteren Lebensweg.                                                                                            

Ein Jubilar sollte jedoch ganz besonders genannt werden, der im September seinen großen Ehrentag gefeiert hat, das ist unser Kamerad Eberle Walter. Der Vorstand des ÖKB-OV bedankt sich für die schon jahrzehntelange Treue und Einsatzbereitschaft für den Verband und hofft auch weiterhin auf eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Alles gute!

Unser Kamerad Edmund Pölzl – „Ein Sechziger“

Ganz unverblümt und frohen Herzens hat unseren Jubilar Edmund Pölzl in bester Laune einige Kameraden des ÖKB-OV sowie einige Freunde, Bekannte und Nachbarn zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. An einen wunderschönen Herbsttag im September konnten wir mit unserem Jubilar Geburtstagsgrüße auf seinem Anwesen in Sulb überbringen.

Nach einem ausgelassenen Smalltalk haben die Gratulanten dem Jubilar Glückwünsche überbracht und zu denselben Geschenke und Präsente überreicht. So hat auch unser Obmann des ÖKB-OV, Steinbauer Willibald, sich den Glückwünschen angeschlossen und nach einer kurzen aber treffenden Ansprache dem langjährigen und treuen Mitglied eine Urkunde und einen Geschenkgutschein überreicht.

Die herzliche und ebenso beschwingte Dankesrede des Jubilars erfreute alle Anwesenden, die das gesellige Beisammensein mit einem kräftigen Applaus erwiderten.

Unser Bäcker Edmund Pölzl wurde im September 1961 in die Wiege des Lebens gelegt. Mit viel Aufmerksamkeit und Zuwendung hat er schon in jungen Jahren seine handwerklichen Fähigkeiten zum Ausdruck gebracht. Nach dem Prinzip „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ hat er sich dem Handwerk des Bäckers verschreiben. Nach der Lehre und der Gesellenprüfung hat er sich nicht nur in der Backstube behauptet, er ist zudem noch als Brotausführer über weite Strecken hinweg sehr aktiv unterwegs.

Mit der Ableistung des Bundesheeres im Jahre 1981 im Landwehrstammregiment 53 in Straß wurde er mit der Verdienstmedaille in Bronze des ÖBH ausgezeichnet. Im Jahre 1982 ist er dem ÖKB-OV beigetreten. Im laufe der Jahre wurde er durch seinen Einsatz, seine kameradschaftliche Gesinnung und Hilfsbereitschaft mit hohen Auszeichnungen, wie mit dem Verbandsabzeichen in Gold, dekoriert. Unser Kamerad wurde im Jahr 2016 zum Obmann-Stellvertreter gewählt der auch die die Funktion des Sportreferenten im ÖKB-OV übernommen hat. Das Dart-Spiel zählt zu seinen größten und anspruchsvollsten Hobbys bei dem er schon Meisterschaften über die Bezirksgrenzen hinaus gewonnen hat. Kameradschaft, Freundschaft und Lebensfreude hat diese gesellige und lustige Geburtstagsfeier über Stunden hinweg begleitet. Zu der kam ein reichlich gedeckter Tisch bei dem die heimische Küche ganz unverblümt eine Meisterleistung war. Ihren Ausklang hat die Feier mit den Worten des Dankes und der Anerkennung gefunden. Lieber „Pölzl Edmund“, alles Gute und viel Gesundheit das wünschen Dir alle Kameraden, Freunde und Wegbegleiter. "In Treue Fest"

Der ÖKB-Ortsverband gratuliert herzlichst!

Aufrichtige und herzliche Glückwünsche zum Geburtstag für die im August 2021 Geborenen ergehen an die Fahnenpatin Krenn Anna, sowie an die Kameraden Schoberleitner Christian, Ertl Karl, Körbler Adolf, Resch Walter, Sinnitsch Berthold, und Reiterer August. Der ÖKB-OV St. Martin i. S. wünscht allen Jubilaren viel Gesundheit und Erfolg für die Zukunft. „In Treue Fest“

Eine Jubilarin aber möchten wir besonders hervorheben die im August ihr großes Wiegenfest gefeiert hat, das ist unsere Kameradin und Fahnenpatin Eberle Ottilie. Der Vorstand des ÖKB-OV bedankt sich ganz besonders für die schon jahrzehntelange Treue und gewissenhafte Anteilnahme am ÖKB-OV und hofft auch weiterhin auf eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Alles Gute!                                                                                                                    

Herzlichen Glückwunsch!

Herzliche und kameradschaftliche Glückwünsche an alle Jubilare die im Monat Juli 2021 ihren Ehrentag gefeiert haben. Diese Glückwünsche überbringen wir unseren Kameraden Johann Gosch, Karl Bruntschko und Pölzl Patrick. Der Vorstand sowie die Kameradinnen und Kameraden wünschen den Jubilaren weiterhin alles Gute, Gesundheit und viel Freude auf den weiteren Lebensweg. „In Treue Fest“                                                                                                              

Nachruf Korbe Josef

Von der Vergangenheit in die Zukunft, wir kennen aber nur jene Zeit, die wir mit unseren Kameraden Josef Korbe zusammen verbringen durften. Allen trauernden Angehörigen, Freunden und Bekannten sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus. Unser Kamerad Josef wurde im Dezember 1926 in Wildbach bei Deutschlandsberg geboren. Nach den Pflichtschuljahren erlernte den Beruf eines Tischlers bei der Fa. Hengsberger in St. Martin i. S. Unser Kamerad Josef wurde während der Tischlerlehre, am 23. August 1943, zur Wehrmacht einberufen. Mit dem Tag der Einberufung ist er auch dem ÖKB-OV beigetreten. Sein erster Einberufungsort war Gillersdorf bei Fürstenfeld, wo er zum Reichsarbeitsdienst eingeteilt wurde. Weitere Stationen und Kriegsschauplätze bei der Deutschen Wehrmacht waren Italien und Slowenien, 3 Monate Unteroffiziersschule in Hannau und der erste Einsatz in Achen. Im Frühjahr 1945 ist unser Kamerad Josef in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten, wo er anschließend ins Lager Biessenhofen im Allgäu in Bayern überstellt wurde. Nach einigen Monaten Gefangenschaft ist er im Juli 1945 mit dem LKW und zu Fuß in seine geliebte Heimat zurückgekehrt. Mit viel Geschick und Umsicht hat er sich in seiner weiteren beruflichen und privaten Laufbahn ein bedeutendes Fachwissen angeeignet. So hat er auch beim ÖKB-OV so manchen guten und nachvollziehbaren Vorschlag zur Diskussion gestellt. Durch sein unermüdliches schaffen und seiner großen Hilfsbereitschaft hat er allseits sehr viel Lob und Anerkennung geerntet.

Das Schicksal als stetiger Begleiter hat auch sein Leben beeinflusst. Nun aber war der Weg den er gegangen ist spürbar schmäler und härter geworden. Seine Kraft, sein Wille und seine Aufrichtigkeit wurden stetig schwächer. Er strebte noch im Tunnel des ewig strahlenden Lichtes umzukehren, konnte aber die unendlichen Augenblicke der Zukunft nicht mehr wahrnehmen. Schmerzlich mussten die Angehörigen am 20. Juli den Tod von Josef Korbe an Bekannte, Freunde und Kameraden mitteilen. Mit traurigen Blicken hat der ÖKB-OV am Kriegerdenkmal die Trauer-Fahnen gehisst. Am 27. Juli wurde unser Kamerad Josef im Beisein zahlreicher Kameraden und der ÖKB-Fahne am Ortsfriedhof beigesetzt. Beim Lied vom Guten Kameraden und den Salutschüssen senkte sich am offenen Grab die Fahne für unsern toten Kameraden Josef ein letztes Mal. Mit der Gedenkkerze des ÖKB-OV soll er stets allen in guter Erinnerung bleiben.