ÖKB St. Johann bei Herberstein

Kontakt: Obmann Johann Lang, 8222 St. Johann bei Herberstein 27, Tel. 0664 211 54 06, langjohann1947gmailcom  


Zur GV des OV St. Johann / Herberstein konnte Obm. Johann Lang eine große Anzahl von Ehrengästen und Kameraden begrüßen. An der Spitze Bgm. Friedrich…

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Termine

13.06.2021 08:00 - Ende offen

1. Bez.Treffen in Kaindorf mit 100 Jahrfeier

   Vereinsgeschichte OV-St. Johann bei Herberstein!

Gründungsjahr 1883. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die vereinsmäßige Traditionspflege aufzublühen. Die Grundlage waren das kaiserliche Patent zur Regelung des Vereinswesens, von 1852, bzw. das Universalgesetz für Vereine von 1867.

So wurde 1883 der Militärveteranenverein St. Johann bei Herberstein mit 70 Mitgliedern, die aus den reguläreren Militärdiensten stammten, gegründet. Dieser Militärveteranenverein hatte den Zweck, die Militär- und Kriegsdienstleistungen, sowie die heldenhaften Taten und besonderen Erlebnisse, jedes einzelnen Mitglieds festzuhalten, um sie der Nachwelt zu übermitteln. Da es in weiterer Entfernung keinen ähnlichen Verein gab, war der Zuspruch sehr groß, so dass ihm bald 250 Mitglieder angehörten. Sie kamen aus den Pfarren St. Johann bei Herberstein, Kaindorf, Waltersdorf, Großsteinbach, Pischelsdorf und Stubenberg.

Lange Zeit war der Militärveteranenverein St. Johann bei Herberstein nach Graz der größte Ortsverband in der Steiermark. Bereits 1884 konnte das Fest der ersten Fahnenweihe gefeiert werden. Die Mittel für diese Fahne wurden durch Sammlungen beschafft. Siegmund Graf Herberstein spendete 200 Gulden, Pfarrer Strohmaier aus Kaindorf 100 Gulden. Der Verein war an den Grazer-Militärveteranenverein angegliedert. Gleichzeitig kam es auch zur Gründung einer eigenen K.u.K. Veteranenkapelle, aus der später der heutige Musikverein St. Johann bei Herberstein hervorging.

Auf Grund der weiten Entfernungen, bzw. der Größe der Pfarren, wurden ab 1906 die einzelnen Militärveteranenvereine gegründet. Das Ende der Monarchie, im Jahre 1918, führte auch zur Auflösung des bisherigen Militärveteranenvereines. Im 1. Weltkrieg hatte die Pfarre St. Johann bei Herberstein 42 Gefallene zu beklagen. Geprägt von der leidvollen Erinnerung an das Kriegsgeschehen, wurde am 29. Oktober 1922 in St. Johann bei Herberstein der Heimkehrerbund, mit 53 Mitgliedern, gegründet. Das Kriegerdenkmal wurde am 10. August 1924 vom damaligen Brigadepfarrer Msgr. Almer eingeweiht. Landeshauptmann Dr. Rintellen hielt die Festansprache.

Der Ausbruch des 2. Weltkrieges erbrachte nicht nur das Ende der bisherigen Vereinstätigkeit, sondern vor allem auch für alle Wehrfähigen, den bitteren Ernst des Kriegsgeschehens. St. Johann bei Herberstein hatte in diesem Krieg 36 Gefallene zu beklagen. 1960 wurde dann der Österreichische Kameradschaftsbund, Ortsverband St. Johann bei Herberstein gegründet. Erster Obmann wurde Ing. Hans Zangl, St. Johann bei Herberstein, nächster Obmann wurde Siegfried Höfler aus Siegersdorf und danach folgte Franz Hausegger aus St. Johann bei Herberstein.

Das Fest der vierten Fahnenweihe fand am 30. August 1975 unter Obmann Hausegger in St. Johann bei Herberstein statt. Es meldeten sich damals 106 Fahnenpatinnen. Als Fahnenmutter fungierte Maria Falk aus Maria Fieberbründel. Sie wurde am 25. Mai 1903 geboren und verstarb im 99. Lebensjahr. Sie war eine große Gönnerin des Ortsverbandes.

Nach dem plötzlichen Tod von Obmann Franz Hausegger, im Jahre 1986, folgte ihm der spätere Ehrenobmann Heribert Pendl, aus Kaibing. Nach ihm führte Albin Fuchs den Ortsverband. 1996 wurde für unschuldig in Not geratene Kameraden und Mitglieder, ein Hilfsfonds gegründet. Um die wechselhafte Geschichte des OV-St. Johann bei Herberstein genauer kennen zu lernen gibt es die Möglichkeit die ausführliche Ortschronik als Buch, Krieg und Frieden, um 18,- € zu erwerben.

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
ObmannJohann Lang   
Obmann-StV    
SchriftführerIris Klammler   
KassierKarl Probst    
Kassier Stv. Josef Graßl