Gedenkfeier Pinggau-Friedberg

Denkmal für die verunglückten Soldaten

Die Ehrengäste bei der Gedenkfeier

Die angetretenen Fahneabordungen

Eine eindrucksvolle Gedenkfeier fand am Vortag des Allerheiligenfestes an der Gemeindegrenze zwischen Friedberg und Pinggau statt.

Vor 100 Jahren verunglückten dort 11 Soldaten des Bundesheeres,  sie wurden nach Angriffen auf die Gendarmerie durch ungarische Freischärler zu Hilfe gerufen, die die Landnahme des Burgenlandes verhindern wollten. Das Bundesheer-Fahrzeug hatte auf der Straße von Friedberg nach Pinggau technische Probleme und stürzte in der Folge auf das Bahngeleise wo neben den 11 Todesopfern noch 18 weitere Verletzte zu beklagen waren.

Eine Reihe hochrangiger Ehrengäste folgten der Einladung zu dieser Gedenkfeier, die von den MusikerInnen von Friedberg und Pinggau gemeinsam musikalisch umrahmt wurden: Abg.z.NR Mag. Friedrich Ofenauer, Abg. z. Stmk. Landtag Hubert Lang und Wolfgang Dolesch, der Bgm. von Pinggau Leopold Bartsch, MilKdt.d.Bgld Brig. Mag. Gernot Gasser, ÖSK-LdGf. Bgld. Obst i.R. Wolfgang Wildberger, Obstlt. Andreas Fink von der Militärpolizei, Obstlt. Werner Winkler vom Jäger Baon Bgld., Vzlt. Herbert Pietro v. JgB19 und der UOG Bgld. Sechs ÖKB-Nachbar OV und zwei OV aus NÖ mit ihrem HBO Matthias Fuchs hatten mit den Fahnen Aufstellung genommen. Fr. Mag. Kerstin Kogler hielt einen geschichtlichen Rückblick, danach nahm auch ÖSK-LdGf. Bgld. Obst i.R. Wolfgang Wildberger Stellung zu den Ereignissen an der gesamten Grenze. Brig. Mag. Gernot Gasser und Abg.z.NR Mag. Friedrich Ofenauer dankten in ihren Reden den Organisatoren dieses Gedenkens, damit diese ersten Opfer der jungen Republik nicht in Vergessenheit geraten. Nach der Kranzniederlegung sprach Pfarrer Geistlicher Rat Christoph Grabner ein Gebet für die Kriegsopfer. Abschließend folgte die Bundeshymne, danach dankte der Hauptorganisator OStwm. d. M. Alfred Hönigschnabl allen Mitarbeitern und Teilnehmern an der eindrucksvollen Gedenkfeier.