Kontakt: Obmann Johann ASSL, Tel. 0664 102 04 , Mail: j.asslassl-moebelat

ZVR:140976237

 


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Chronik

Neudau in der Oststeiermark kann sich rühmen, in der Steiermark den ersten Vorgänger unseres heutigen Kameradschaftsbundes gegründet zu haben. Man schrieb das Jahr 1646 als die lebenslange Dienstzeit mit der Waffe auf 30 Jahre herabgesetzt wurde. Die nun heimkehrenden Krieger haben zum Gedenken an ihre Waffenbrüder und wahrscheinlich auch als Dank für manche kameradschaftliche Hilfe sich unter der Bezeichnung „Veteranenbrüderschaft“ zusammengefunden.

Bei uns in Lieboch dauerte es noch gut weitere 300 Jahre bis zur Vereinsgründung, obwohl so mancher ehemalige Soldat den Vereinen in der Umgebung z.Bsp. in Mooskirchen oder Tobelbad beigetreten ist.
In den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg nutzten eine Schar junger Mädchen und Burschen, man nannte sie die „Liebocher Radfahrer“, die Sonntage zu Ausflügen in die nähere Umgebung. Hierbei stellten sie fest, dass in so manchem Ort Gedenkstätten für die Opfer der beiden Weltkriege errichtet wurden. Der Entschluss war schnell gefasst: Was die können, das können wir schon lange. Sie traten mit dem Wunsch zur Errichtung einer Gedenkstätte an die Öffentlichkeit und fanden bei der Liebocher Bevölkerung als auch bei Pfarrer Anton Wünscher offene Ohren und Brieftaschen. Zur Umsetzung musste allerdings ein Verein gegründet werden.

Am 11. März 1951 war es soweit: unter dem Vorsitz von Bez. Obm. Anton Kölbl fand die Gründungs-versammlung statt, bei der der Landwirt Josef Hösele zum Obmann, Alfred Schnuderl (Student) zum Obm.-Stv., Pfarrer Anton Wünscher zum Schriftführer und Bürgermeister Franz Grill zum Kassier gewählt wurden. 39 Idealisten traten dem Verein bei, der Ende 1951 bereits 120 Kameraden zählte.

Bereits am 22. Apr. 1951 erfolgte die erste Ausrückung zum Nachbarverein in Dobl, dessen Gründungsfest mit Fahnenweihe an diesem Tag stattfand.
Der Bau des Kriegerdenkmals machte gute Fortschritte, vor allem durch viele freiwillige Arbeitsleistungen. Bereits am 15. Juli 1951 konnte das Mahnmal zum Gedenken der Gefallenen der beiden Weltkriege enthüllt und eingeweiht werden.

Zu einem Verein gehört natürlich auch eine Fahne  --  auch sie konnte noch im Gründungsjahr angeschafft werden. Im Beisein der Fahnenmutter Anna Mitosinka, die im II. Weltkriege 3 Söhne verloren hatte und den Fahnenpatinnen Maria Brüderl, Magdalena Faßolter, Maria List, Maria Reinbacher, Paula Stanzer, Maria Trachsler, Grete Eisenhut, Ludmilla Höller, Maria Payer, Konstanzia Stadler und Hermine Theiler wurde am 30. Sept. 1951 des Fest der Fahnenweihe, bei dem 8 auswärtige Vereine mit Fahne begrüßt werden konnten, begangen. Seither geht unsere Fahne sowohl bei festlichen als auch bei traurigen Anlässen voraus.

Bei der Jahreshauptversammlung am 13. Jänner 1952 wurden Alfred Schnuderl zum Obmann und Johann Gabath zum Obm.-Stv. gewählt. Den scheidenden Obmann Josef Hösele wählte die Versammlung zum Ehrenobmann. Weitere personelle Veränderungen fanden bei der Generalversammlung am 7. März 1954 statt. Johann Gabath übernahm das Amt des Obmannes, sein Stellvertreter wurde Johann Assl, zum neuen Schriftführer wurde Franz Lambauer bestellt und Dipl. Ing. Alfred Schnuderl wurde zum Ehrenobmann ernannt.

Nachdem am 15. Juni 1955 plötzlich Obmann Johann Gabath verstarb, wählte man am 4. März 1956 den Tischlermeister Johann Assl zu seinem Nachfolger und die Kameraden Josef Hösele und Johann Schirgi zu seinen Stellvertretern. Konrad Supp übernahm die Aufgabe des Schriftführers.
 
Den Hlg. Georg erkor man sich zum Schutzpatron. Alljährlich gedenkt der OV Lieboch am Namenstag des Ritters Georg und am Sonntag vor Allerheiligen mit Kranzniederlegung und Defilierung vor dem Kriegerdenkmal ehrend der gefallenen und vermissten Kameraden, die in fremder Erde ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

In Lieboch wurde schon lange Zeit vom Neubau der Pfarrkirche geredet. Im Jahr 1964 wurde die alte Kirche abgerissen, wodurch auch der Abbruch des Mahnmales notwendig war. Dies war der Anstoß, ein neues und schöneres Kriegerdenkmal zu schaffen, das gleichzeitig auch das Ortsbild von Lieboch gestalten hilft.
 
Unsere Ehrenmitgl. Erich u. Rosina Götschmeyer stellten in großzügiger Weise den Grund zur Verfügung und Dank unzähliger freiwilliger Arbeitsstunden sowie des unermüdlichen  persönlichen Einsatz von Obm. Assl, konnte am 14. September 1969 wurde das neue Denkmal für die gefallenen und vermissten Kameraden unter großer Anteilnahme der Ortsbevölkerung und von 43 auswärtigen Ortsverbänden durch Pfarrer Wünscher eingeweiht werden.
 
Im Jahr 1980 mussten wir uns auf immer von Obm. Johann Assl verabschieden. Zu seinem Nachfolger wurde der Gast- und Landwirt Johann Schirgi gewählt, der den OV Lieboch bis 1987 führte, ehe er die Nachfolge in die Hände von Kam. Josef Polic legte.

Über Initiative unseres Ehrenmitgliedes Karl Pohanka kam 1983 die Partnerschaft mit dem Soldaten und Kriegerverband Fürstenfeldbruck, Bayern, zustande. Dem besuch unserer Freunde im Juni 1983 folgte Ende Juli der Gegenbesuch. Über die Partnerschaft der beiden Verbände hinaus verbinden uns langjährige persönliche Freundschaften mit den Kameraden aus Deutschland, was durch die ständigen gegenseitigen Besuche zum Ausdruck kommt.

Besondere Schwerpunkte in der Vereinsarbeit

  • Pflege und Erhaltung unseres Mahnmales zu Ehren der in den beiden Weltkriegen verstorbenen Kameraden
  • Kameradschaftspflege
  • Soziales Engagement 
  • Teilnahme und Mitgestaltung der kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen innerhalb der Marktgemeinde Lieboch

Vorstand

FunktionNameAdresseTelefon e-mail
ObmannJohann ASSL0664 102 04 90j.assl@assl-moebel.at 
ObmStv.Hans Richard JAUNIG0664 238 79 30jaunig@gmx.at 
ObmStvPeter GNASER0664 361 17 08peter.gnaser@birner.at 
ObmStvBeatrix LEBERtamarajasmin70@gmail.com  
KassierWalter NEUKIRCHNER0664 541 93 36w.neukirchner@aon.at 
KassierStvManfred REXEIS0664 617 78 55m.rexeis@aon.at 
SchriftfDI Günther MOSER03136 622 12office@vermessung-moser.at 
SchriftfStvChristian STIEGLER0664 182 25 18stiegler95@gmail.com