OV St Stefan im Rosental

Kontakt: Obmann Johann Kapper

Tel: 0664/4083563

Mail: office@kapperbau.at


ZVR:805089683


Die Landesmeisterschaft mit der Pistole Glock war wieder ein voller Erfolg.

Wir Gratulieren den Siegern und den Veranstalter

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Feierliche Angelobung mit 340 Rekruten

Nationalfeiertag 2020

Heuer zählen wir 75 Jahre, Ende des 2.Weltkrieges, 65 Jahre Staatsvertrag und 25 Jahre EU Beitritt, Europäische Nation.
1945 begann unsere Demokratische Republik Österreich, also vor 75 Jahren. Davor war Österreich von 1938 bis 1945 im Deutschen Reich. In den Jahren 1938 und 39 wurde unser Land, staatlich, wirtschaftlich, kulturell und sozial nach Reichsdeutschen Muster neu organisiert. Alle Reichsgaue, auch die Österreichischen Gebiete, unterstanden direkt den Berliner Zentralbehörden. Der Begriff Österreich verschwand sehr bald, aus der offiziellen Kommunikation. Zu Unterscheidungszwecken sprach man vom Alt Reich, von der Ostmark, später auch vom Donau Alpenreichsgauen. Diskriminierung, End Rechtungen und Beraubungen, vor allem der Einwohner jüdischer Regionen, wurden innerhalb weniger Monate umgesetzt, wobei sich private Rache und Raubgelüste eine Rolle spielten. Der Krieg und NS – Idialogie forderte in Österreich 380.000 Todesopfer, davon 247.000 Tod erklärte (dauerhaft vermisste) der Wehrmacht und Waffen SS, Rund 65.000 ermordete Juden, 16.000 weitere in den Konzentrationslagern umgekommene, auch rund 8.000 Zigeuner.  10.000 in Gestapo Haft und mehr als 6.000 in den von den Deutschen besetzten Ländern, getötete Österreicher, 2.700 Widerstandskämpfer und zum Tod verurteilte und etwa 35.000 tote Zivilisten, infolge Kampfhandlungen und Bombenangriffen. 140.000 Jüdische Österreicher konnten flüchten, oder wurden vertrieben, die meisten davon kehrten nie mehr zurück. Aus dieser NS Zeit sind viele Gebäude erhalten, darunter ganze Stadtteile in Linz, Hermann Göring Werke, die heutige Stahlindustrie Voest Alpine, die Stickstoffwerke der Ostmark, sowie Tausende Arbeiterunterkünfte, 6 Flack Türme in Wien, und viele Brückenbauwerke. Auch grausames, wie KZ Mauthausen und Gusen, KZ Loibl mit Nebenlagern in Klagenfurt- Lendorf, Bretstein, Redl – Zipf, Steyr Münichholz, Ebensee, u.a., als Museum, bzw. zugänglich. Als Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen, im Straßen und Infrastrukturbau kamen weitere 100.000 Menschen ums Leben. Zudem gab es 35.000.000 Kriegsbeschädigte Weltweit. Erst in der Moskauer Deklaration erklärten die Kriegsgegner des Dritten Reiches, 1943. Nach Kriegsende werde Österreich wieder als das eigenständiger, von Deutschland unabhängiger Staat, errichtet werden. Sie nannten Österreich, erstes Opfer der Aggression Hitlers gegen andere Staaten, verwiesen aber auch auf die Mitverantwortung vieler Österreicher für die Verbrechen des Regims. Der 2.Weltkrieg in Wien ging nach der Schlacht um Wien am 13.April zu Ende. Tags darauf trafen sich die Politiker der 2. Republik zu ersten Besprechungen, während rund um im ganzen Land noch gekämpft wurde.  Am 27.April 1945 wurde Österreichs Unabhängigkeit verkündet. In allen Landesteilen marschierten die Alliierten Truppen ein, der Beginn der Besetzungszeit, welche 10 Jahre dauerte. Am 15. Mai 1955 erhielten wir, Österreich, von den Besatzungsmächten unsere Souveränität zurück, also vor 65 Jahren. Schon öfters gedacht, hat am 25.Oktober 1955 der letzte Soldat (von den Alliierten) unsere Heimat verlassen. Bereits am 26.Oktober 1955 beschloss der Nationalrat das Neutralitätsgesetz.  Dies ist und war wohl der Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung, wobei in der ehemaligen Sowjetzone großer Nachholbedarf bestand, welcher erst nach mehreren Jahrzehnten aufgeholt werden konnten. (Auch wegen der Kriegszahlungen an Russland) Dieser 26. Oktober 1955 wird seit damals als der Österreichische Nationalfeiertag gefeiert. 1995 trat Österreich der EU, Europäische Union bei, also heuer 25 Jahre. Das Größte Friedensprojekt aller Zeiten. 1999 wurde der €uro als Buchgeld eingeführt, ab Jänner 2002 löste der €uro den Schilling ab. Vor 15 Jahren ratifizierte Österreich am 11.Mai 2005, die EU Verfassung, welche aber am Nein Frankreichs bzw. der Niederlande, scheiterte. Danach folgte, bzw. war schon im Gange, die große Weltweite Globalisierung, mit großen Hoffnungen und all den Vor- und Nachteilen, wobei diese noch nicht angeschlossen ist.  Die Herausforderungen haben noch nicht nachgelassen, nein diese verschärfen sich sogar.

2020 ist wohl seit dem 2.Weltkrieg, die größte Herausforderung, die Pandemie Covid 19. Niemand kann derzeit abschätzen, welche Katastrophale Folgen diese Bedrohung noch haben wird.  Obwohl keine Kämpfe mit Waffen stattfinden, hat diese Pandemie schon 1.145.73 Menschenleben gefordert. (Derzeit 42.299.535 Fälle, rund 29.000.000 genesen), Weltweit. Unser aller großes Anliegen ist die Friedenserhaltung, Ziel der Weltfriede. Bei jeder Messfeier wird der Friede gewünscht und erbeten. Er ist nicht per Gesetz verordnen bar, sondern beginnt in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, nämlich der Familie, bzw. bei jedem Einzelnen. Die Covid Herausforderung, den Wissenschaftlichen Erkenntnissen folgend, wird der Virus die Menschheit noch viele Jahre begleiten und viele Opfer fordern. Auch wenn Impfungen vorhanden, wirksame Medikamente geben wird und in ausreichender Menge verfügbar sein werden, wird dieser unsichtbare Feind nicht restlos zu besiegen sein. Seien wir also Wachsam, verhalten wir uns positiv Kritisch, nehmen wir nichts auf die leichte Schulter, unterschätzen wir nicht die Gefahren, sondern lernen wir, damit Bestmöglich umzugehen. Wir schließen mit einem alten Leitspruch. Wenn die guten nicht fechten, dann siegen die Schlechten (Brigadier Paul Puntigam), Leider, aktueller, denn je.

Der Vorstand: Hans Kapper, Hans Luttenberger, Josef Weixler

Termine

08.11.2021 - 12.11.2021 ganztägig

Abgabe Berichte Courage 4/21

Chronik

Das älteste im Besitz des Ortverbandes befindliche Dokument stammt aus dem Jahr 1884. Der damalige Bezirkshaupt-
mann Anton EISL wurde zum Ehrenmitglied des Militär-Veteranen-Verein St. STEFAN im Rosenthal ernannt. Das Jahr 1884 dürfte auch das Gründungsjahr sein, da 1934 eine 50-jährige Jubiläumsfeier abgehalten wurde.
Der erste Obmann war Josef HÖRL.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Verein in Kameradschaftsverein umbenannt.
Das erste Kriegerdenkmal wurde 1923 errichtet.

1938 erfolgte die Auflösung des Vereines und Überleitung in den KYFFHÄUSERBUND.
Am 31. März 1940 wurde er mit Erlass der Reichskriegsführung Berlin Abt I b Z. 10113/41 aufgelöst, mit dem Hinweis, ihn nach dem Krieg wieder zu beleben. Sämtliches Vereinseigentum (Fahnen, Amtsiegel, Mitgliedbeitragsmarken, Abzeichen) war abzuführen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 2. September 1945, kam es zu einer neuerlichen Gründungsversammlung. Der neue Vereinsname war „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein“, es gab starke Einschränkungen seitens der Besatzungstruppen. Begräbnisse durften begleitet werden, Abzeichen und Fahnen waren jedoch untersagt.

Abschrift aus dem Protokoll vom 26. Dezember 1945: Dies ist somit das letzte Protokoll das geschrieben werden konnte. Der Kameradschaftsverein wurde behördlich verboten, jede Ausrückung strengstens untersagt, die Bücher und Aufzeichnungen des Vereines sollten an diverse Stellen abgeführt werden. Keine Fahne durfte öffentlich gezeigt werden. Aber dennoch wurde im Geheimen der Kameradschaftsdienst fortgesetzt und bei Gottesdiensten für die Gefallenen und bei Begräbnissen ausgerückt und die alte Schwarzgelbe Fahne zum Kriegerdenkmal getragen. Aber immer gab es Verräter, zum Gendarmerieposten wurden wir geholt und 500 Schilling Strafe wurde uns auferlegt, die wir aber niemals zahlten. Es war eine schwere Zeit, aber in Kameradschaftstreue haben wir sie überstanden (Josef WURZINGER, Gf-Obmann).

Das nächste Protokoll stammte vom 29. Jänner 1950, anlässlich einer neuerlichen Gründungsversammlung. Der Vereinsname war Österreichischer Kameradschaftsbund.
Im Mai 1951 wurde das Kriegerdenkmal neu restauriert und eine neue Fahne geweiht.
1952 gab es ein erstes Oststeirisches Heimkehrerstreffen.
1953 wurde für die in den letzten Kriegstagen im Lazarett St STEFAN 42 verstorbenen Soldaten, hauptsächlich Ukrainer, ein Soldatenfriedhof im Ortsfriedhof errichtet.
1965 konnte erstmals eine Reservistenversammlung abgehalten werden, bei der 60 ehemalige Präsenzdiener des Bundesheeres dem Ortsverband beitraten.
1966 wurde eine zweite Fahne anlässlich des Bezirkstreffens geweiht.
1981 wurde eine Heldengedenkstätte im Kirchhof errichtet, dabei wurde auch die restaurierte Fahne von 1951 neu geweiht.
1999 verstarb der langjährige Obmann und Präsident des OKB, KommRat, Baumeister Franz EDER, der den Ortverband seit 1950 führte. Die feierliche Verabschiedung unseres Obmannes mit 113 Fahnen und Abordnungen aus ganz Österreich war kennzeichnend für sein Wirken und bleibt in unseren Gedanken.
Die bei uns im 10-Jahre Rhythmus stattfindenden Bezirkstreffen sind immer sehr gut besucht, das letzte war 2002 mit 32 Ortsverbänden und 6 Musikkapellen.

Die 64. Bezirksdelegiertentagung fand am 08. März 2014 in St.Stefan im Rosental statt.
Am 18. Mai 2014 hatten wir in St.Stefan/R das 1.Bezirkstreffen mit 130 Jahrfeier, aus 12 Bezirken kamen 48 Ortsverbände mit 49 Fahnen,
zu dieser Ehrenwürdigen Feier.
Das Vorzelt und die Rosenhalle waren mit über  800 Kameraden 4 Musikkapellen und Ehrengäste gefüllt.

Obmänner:
1884 - 1905 Josef HÖRL, Lehrer
1905 - 1932 Hans ERTLER, Gastwirt u Fleischhauer
1933 - 1941 Anton PEIN, Landwirt
1945 - 1950 Anton PEIN, Landwirt
1950 - 1999 Franz EDER, Baumeister u. Präsident des ÖKB
1999 - 2012 Josef HIEBAUM, Kraftfahrer
2012 -         Johann  Kapper , Baumeister

 

* Teilnahme an kirchlichen und sonstigen Festen in der Pfarre
* Begleitung von verstorbenen Kameraden zum Grab
* Traditionspflege, Förderung der Völkerverständigung
* Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedächtnisstätten
* Krankenbesuche und Ehrungen alter und verdienter Kameraden
* Kameradschaftshilfe bei unverschuldeter Notlage

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Obmann

Johann Kapper, 0664/408 35 63

Im Gedenken

Verstorbene 2019

  • KNITTELFELDER Josef

  • FÜRPASZ Gottfried

  • LUTTENBERGER Willi

  • DUNST Alois

  • FRUHWIRTH Franz