Ortsverband Paldau

Kontakt:Obmann PLATZER Josef, Tel: +43 664 738 60 251, email
 Internetreferent HIRSCHMANN Karl, Tel: +43 664 135 9 275, email
  
ZVRNR:037931718

Keine Nachrichten verfügbar.
12.12.2020 16:14 - Ende offen

Bezirksadventfeier – Eichkögl

06.03.2021 08:00 - Ende offen

Bezirksdelegiertentag in Fehring

29.05.2021 08:00 - Ende offen

1. Bezirkstreffen in Gnas

22.08.2021 08:00 - Ende offen

2. Bezirkstreffen in Fehring

Termine OV Paldau

Gründung (1878)

Am 31. Jänner 1878 ersuchte das Gründungskomitee die löbliche kaiserlich-königliche Bezirkshauptmannschaft in Feldbach um die Genehmigung zur Gründung eines Militär-Veteranen-Vereines in der Pfarrgemeinde Paldau. Das Gründungskomitee bestand aus:

  • Franz SÜSS, Obmann Grundbesitzer und Handelsmann
  • Josef PROMITZER, Schriftführer Grundbesitzer
  • Thomas GRASMUG, Kassier Grundbesitzer

Der Militär-Veteranen-Verein zu Paldau wählt sich den Hl. Martinus als Vereinspatron, hat seinen Sitz in Paldau und führt das Siegel mit der Inschrift:

Militär - Veteranen - Verein zu Paldau 1878
Zweck:
  • Die Unterstützung hilflos gewordener Veteranen,
  • Aufrechthaltung des guten Geistes,
  • die Pflege aller im Dienstreglement für die k.u.k. Armee abgehandelter, daher jedem
  • Veteranen genau bekannten militärischen Tugenden wie:
    • Treue und Anhänglichkeit zu Kaiser und Vaterland,
    • Gottesfurcht, Ehrenhaftigkeit und Rechtschaffenheit,
    • Achtung vor dem Gesetz,
    • Gemeingeist,
    • Liebe zur Reinlichkeit,
    • Mäßigkeit und Pünktlichkeit in Ausübung der Pflichten.

Durch eifrige Pflege dieser Tugenden und Eigenschaften wird der Verband ein geachtetes und nützliches Glied der bürgerlichen Gesellschaft sein und bleiben.


Mitwirkung:

Bei hohen kirchlichen und vaterländischen Feierlichkeiten wirkt der Militär-Veteranen-Verein in würdiger Weise durch Ausrückung einer Abteilung mit.
Die k.u.k. Statthalterei teilte am 9. Februar 1878 dem Generalkommando Graz mit, dass in Paldau, Bezirk Feldbach, ein Militär-Veteranen-Verein, mit den bei diesen Vereinen üblichen Statuten, gegründet wurde.


Bewilligung zur Führung einer Fahne:

Am 21. März 1878 übermittelte die k.u.k. Statthalterei dem k.u.k. Generalkommando in Graz das Gesuch des Militär-Veteranen-Vereines Paldau um die Bewilligung zur Führung einer Fahne mit dem Reichsadler.
Am 3. August 1878 teilt das k.u.k. Ministerium des Inneren mit:
„Seine k.u.k. Apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 31. Juli 1878 dem Militär-Veteranen-Verein in Paldau die Führung des Reichsadlers auf einer Seite der Vereinsfahne mit dem Allerhöchsten Namenszuge und auf der Fahnenstangenspitze allergnädigst zu bewilligen geruht".

 

 


Umbenennung (1923)

Am 25. September 1922 richtete der Militär-Veteranen-Verein Paldau an die Steiermärkische Landesregierung ein Ansuchen um Umbenennung des Vereines.


Johann AMTMANN Obmann
Alois MARBERL Schriftführer

Statuten für die Umbildung des bestehenden Kriegervereines Paldau vom 25. 9. 1922 Name, Wirkungsgebiet, Standort: Der Verein führte den Namen:


Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Paldau


und wählte als sein Wirkungsgebiet die Pfarre Paldau und hatte seinen Sitz in Paldau.


Zweck:
  • Die Liebe und Treue zum österreichischen Volk und Vaterland zu beleben und zu stärken,
  • die Bande der Kameradschaft und die Erinnerung an die gemeinsame militärische Dienstzeit und an die Kriegszeit unter seinen Mitgliedern zu erhalten,
  • verstorbene Mitgliedern mit allen gebührenden Ehren zu Grabe zu begleiten und den Hinterbliebenen eine Beihilfe zu den Leichenkosten zu gewähren,
  • bedürftige Mitglieder, deren Angehörige und Hinterbliebene insbesondere Kriegsbe schädigte und Kriegshinterbliebene nach Maßgabe der Vereinsmitteln zu unterstützen,
  • durch regelmäßige Zusammenkünfte, Vorträge, Schaffung einer Vereins bücherei, Veranstaltung von Festlichkeiten, gemeinsame Ausflüge, Übungsschießen usw. die Geselligkeit zu pflegen und die Bildung zu fördern,
  • Jugendgruppen zu bilden.

Die Steiermärkische Landesregierung teilt dem Militär-Veteranen-Verein Paldau mit, dass die Umbildung in „Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Paldau“ mit 29. Jänner 1923 nicht untersagt wird.

 


Vereinsauflösung (1946)

Die Landeshauptmannschaft für Steiermark hat mit Erlass vom 2. April 1946, den „Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Paldau“ behördlich aufgelöst.
Die Bezirkshauptmannschaft Feldbach meldet am 15. Juni 1946 der Landeshauptmannschaft:


Der Auflösungsbescheid wurde am 6. Mai 1946 gegen Bestätigung vom Vereinsobmann Franz Maier beim Gendarmeriepostenkommando Paldau in Empfang und zur Kenntnis genommen. Die Bezirkshauptmannschaft Feldbach berichtete am 30. Dezember 1947 der Sicherheitsdirektion, dass der „ Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Paldau" mit dem Sitz in Paldau im amtlichen Vereinskataster gelöscht wurde.

 


Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein in Paldau (1953)

Bald nach der behördlichen Auflösung „des Kameradschaftsvereines ehemaliger Krieger in Paldau" wurde dieser Verein in eingeschränkter Weise unter dem Namen:


Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein in Paldau


sowie auch in vielen anderen Orten weitergeführt.

1953 erfolgte die Umbildung, in der bis jetzt geführten Bezeichnung. Mit der Führung dieses Vereines war Herr Johann Hütter, Landwirt in Häusla 22, beauftragt.


Am 28. Mai 1953 wurde an die Sicherheitsdirektion für Steiermark ein Ansuchen um die Erlaubnis zur Führung einer Vereinsfahne gestellt. Dazu teilt die Sicherheitsdirektion für das Bundesland Steiermark in einem Schreiben vom 8. Juni 1953 mit, dass dem „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein in Paldau“ die Genehmigung zur Führung einer Fahne gegen jederzeitigen Widerruf erteilt wird.


Am 28. Juni 1953 fand die Fahnenweihe des Kameradschaftsbundes Paldau unter dem Ehrenschutz des Herrn Bezirkshauptmannes Dr. Sedlmeyer statt. Die kirchliche Segnung der neuen Fahne nahm Professor Dr. Johann Dinawitzer aus Graz vor.

 


Umbenennung des Vereins (1953)

Die Sicherheitsdirektion für das Bundesland Steiermark teilt in einem Schreiben vom 3. November 1953 dem Österreichischer Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Paldau, zu Handen des Herrn Johann Hütter, Landwirt, Paldau, folgendes mit:


Die am 21. September 1953 angezeigte Umbildung des

Vereines Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein in Paldau

in

Österreichischer Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Paldau,

begründet auf den Rechtsbestand nach dem Inhalt der vorgelegten Statuten gem. § 10 des Vereinsgesetzes vom 28.August 1951, ist nicht untersagt.

 


Heldenglocke (1957)

Über Initiative des Kameradschaftsbundes konnte im Jahre 1957 eine neue Heldenglocke angeschafft und auf dem Turm der Pfarrkirche installiert werden. An dieser Feier nahm auch der damalige Bezirkshauptmann von Feldbach, Wirkl. Hofr. Dr. Guggenthall-Wittek, als Ehrengast, teil.

 


Ehrung der 50jährigen Vereinsmitglieder (1958)

Am 11. Mai 1958 wurden alle 50-jährigen Vereinsmitglieder von den jüngeren Vereinskameraden und den Fahnen- und Glockenpatinen geehrt. Nach einer Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal fand in der Pfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst statt.
 


Umbildung des Vereins (1966)

Die Sicherheitsdirektion für Steiermark erlässt am 14. Dezember 1966 ergangen an den Österreichischen Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Paldau zu Handen des Herrn Rudolf Brückler in Paldau folgenden Bescheid:


Die am 6. Dezember 1966 angezeigte Umbildung des Vereines „ Österreichischer Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Paldau" mit dem Sitz in Paldau,
wird nach dem Inhalt der vorgelegten Statuten gem. § 6 und 10 des Vereinsgesetzes 1951 in der derzeit geltenden Fassung nicht untersagt.

 


90jähriges Bestandsfest des Vereines in Paldau (1968)

Am 26. Mai 1968 feierte der Kameradschaftsbund Paldau sein 90-jähriges Bestandsfest. Der General des Österreichischen Bundesheeres v. Lüdgendorf und viele andere Ehrengäste nahmen an dieser Feier teil.

 


Fahnenweihe am Saazkogel (2014)

Am 10. August 2014 erfolgte im Rahmen des alljährlichen Laurenzifests des OV Paldau am Saazkogel die Weihe unserer restaurierten Fahne. Der Festgottesdienst und die Fahnenweihe wurden von Hr. Dechant-Mag. Friedrich Weingartmann durchgeführt.
Die Fahnenpatin Fr. Ursula Platzer übergab die restaurierte Fahne an den Fähnrich Alois Lorenzer.
Hr. Obmann Josef Platzer und Hr. Bgm. Karl Konrad hielten die Festansprachen.

 


140jähriges Bestandsfest des Vereines am Saazkogel (2018)

Am 03. Juni 2018 feierte der Kameradschaftsbund Paldau sein140-jähriges Bestandsfest.
 


 

Unsere Obmänner laut Vereinsgeschichte

1878 bis .......    SÜSS Franz
........ bis 1920   ZOLLER
1920 bis 1938   AMTMANN Johann
1938 bis 1946   GROSS Johann
1946 bis 1953   MAYER Franz
1953 bis 1966   HÜTTER Johann
1966 bis 1974   BERGMANN Hans
1974 bis 1984   WEINHANDL Josef
1984 bis 2009   SCHADEN Franz (Ernennung zum Ehrenobmann)
ab 2009             PLATZER Josef

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

  • Umgang Miteinander, innere Kommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitgliederwerbung
  • Traditionspflege, Erhaltung des Brauchtums
  • Gegenseitige Unterstützung für kulturelle und sportliche Veranstaltungen
  • Kriegerdenkmalpflege

 

 

Kriegerdenkmal in Paldau

Im Jahre 1922 wurde unter Leitung von Franz Mayr, Gastwirt und Fleischhauer in Paldau, an der Landesstraße mitten im Ortsgebiet, gegenüber der Pfarrkirche, ein Kriegerdenkmal für die Pfarre Paldau errichtet.

Auf einem über zwei Meter hohen Postament steht ein in Stein gehauener Krieger aus dem Ersten Weltkrieg, der sich auf sein Gewehr stützt. Auf den drei vorderen Seiten des Sockels ist je eine Tafel mit den Namen der Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg angebracht.

Am 23. Juli 1922 fand die feierliche Enthüllung des Denkmals statt.

Eine Erweiterung des Denkmals erfolgte im Jahre 1949 durch die Hinzufügung von je einer steinernen Wand zu beiden Seiten des bestehenden Denkmales, versehen mit Tafeln auf denen die Namen der Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg verzeichnet sind. Am 18. September 1949 erfolgte die feierliche Enthüllung des neu gestalteten Kriegerdenkmales.

Kriegerdenkmal am Saazkogel

Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde im Jahre 1919 auf dem Saazkogel, unmittelbar neben der Saazkogelkirche, ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges von der Gemeinde Saaz und der Ortschaft Unterstorcha errichtet. In einer dort angebrachten Marmortafel sind in Gold die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Krieger eingraviert.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine weitere Marmortafel mit den Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Helden angebracht und das Denkmal am 25. Juni 1950 nach einer Feldmesse neu gesegnet.

Obmann PLATZER Josef
platzer_800.jpg
ObmannStv SCHÖGGLER Vinzenz
schoeggler_800.jpg
ObmannStv LEDERHAAS Karl
lederhass_800.jpg

Schriftführer Bgm KONRAD Karl jun.
konrad_800.jpg
SchriftführerStv PLATZER Wolfgang
platzerw_800.jpg

Kassier FRÜHWIRT Albert
fruehwirt_800.jpg
KassierStv HIRSCHMANN Karl
hirschmann_800.jpg

Erfolgreiche Teilnahme ÖKB Glock Cup in Jagerberg

Team 1 des OV Paldau bestehend aus Zeiringer Ines, Zeiringer Roman, Rossmann Hans-Peter und unserem Sportreferenten Zeiringer Erwin holte sich den 1. Platz beim 15m-ÖKB-Glock-Bewerb.

 

Herzliche Gratulation!

 

Kriegerdenkmal Paldau Neu - Baufortschritte

Der Baufortschritt unseres "neuen" Kriegerdenkmals am neuen Standort neben der Aufbahrungshalle hinter der Kirche.

Im Gedenken

Unsere Termine werden im Abschnitt "Termine Bezirk" am Seitenende angezeigt.