Allerheiligen: ÖKB sammelt wieder

Für den ÖKB ist die Sammelaktion zu Allerheiligen eine wichtige Arbeit für den Frieden. Soll doch der Erhalt der Soldatenfriedhöfe und Kriegerdenkmäler an die unzähligen Opfer des Krieges erinnern und zum Frieden mahnen.

Symbolbild: Kranzniederlegung vor dem Mahnmal in Dobl-Zwaring. Foto: Ewald Hofer

Es ist ein vertrautes Bild zu Allerheiligen: Die Mitglieder mit ihren Sammelbüchsen vor den Friedhofstoren. Doch dann kam die Pandemie und man entschied sich im vergangenen Jahr, die Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge coronabedingt nicht durchzuführen. Aber heuer wollen die Kameradinnen und Kameraden das ÖSK tatkräftig unterstützen, werden die Spenden doch dringend für den Erhalt der Soldenfriedhöfe im In- und Ausland benötigt.

Erinnern – statt vergessen
Die Erhaltung der Kriegsgräber – vorwiegend des 1. und 2. Weltkrieges – dient nicht dazu, die Vergangenheit und das Gestrige heraufzubeschwören, sondern um die Opfer von damals als Mahnung in der Gegenwart sprechen zu lassen. Ebenso wichtig ist daher auch der Erhalt der mehr als 400 Kriegerdenkmäler in der Steiermark. Diese Mahnmale, die an die Opfer beider Weltkriege erinnern, werden vom ÖKB betreut.
Gedenkstätten für Verstorbene nehmen im Erscheinungsbild aller Länder einen herausragenden Platz ein. Manche davon gelten als Weltwunder oder werden als Weltkulturerbe unter besonderen Schutz gestellt.
Außer dieser historisch bedeutsamen Monumente gibt es die vielen kleinen Mahnmale in unserem Land, die an verstorbene Menschen erinnern. Vielfach sind es die einzigen Fixpunkte, wo Hinterbliebene zumindest den Namen von Familienangehörigen finden und ihrer gedenken können, da der eigentliche Ort des Todes und der Begräbnisstätte unbekannt ist. Die jährlichen Gedenkfeiern, die ebenfalls durch die Ortsverbände zu Allerheiligen abgehalten werden, sollen vor allem die jüngere Generation mahnen, sich aktiv für den Frieden einzusetzen.

Text: Rudolf Lobnig,
Landesreferent für Öffentlichkeit