Hofübergabe: Neuer Präsident gewählt

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Kaum besser, als mit dem literarischen Geniestreich von Herman Hesse lässt sich die Aufbruchsstimmung beim Landesdelegiertentag des steirischen Kameradschaftsbundes in Worte fassen.

Im Veranstaltungszentrum Krieglach stand er am Samstag, dem 2. Oktober, im Mittelpunkt der Gratulationen: Rudolf Behr beerbte Peter Dicker, der nach vier Jahren an der Spitze des steirischen Kameradschaftsbundes für keine weitere Funktionsperiode zur Verfügung steht.

Ein Mann mit Führungsqualität
Rudolf Behr ist erfahrener Berufssoldat. Sein Heimatbewusstsein, sein Einsatz für die Landesverteidigung sowie sein Engagement, wenn es darum geht, Kameradschaft und soldatisches Brauchtum zu leben, sind besonders ausgeprägt. Er bringt die notwendige Qualifikation als Präsident für rund 52.000 Kameradinnen und Kameraden mit, meinen 467 der 468 anwesenden Delegierten (eine Stimmenthaltung) aus den 19 Bezirksverbänden der Steiermark. Und blickt man auf die To-do-List des neuen ÖKB-Chefs, so dürfte eine progressive, besser auf die Jugend ausgerichtete ÖKB-Leitlinie eine Begleiterscheinung des Führungswechsels sein. Mit der Umsetzung eines 30-Punkte-Plans soll der ÖKB zukunftsfit werden … 

Novum
Unter den sechs Vizepräsidenten – Ing. Johann Harrer, Dir. Manfred Pfandl, Walter Schwab, Franz Zungl, Franz Klamler und OSR Dir. Günter Schneider – wurde Renate Haring österreichweit als erste Frau in die oberste Führungsriege des ÖKB gewählt. Ihre Agenden als Landesschriftführerin übernimmt Ingrid Heuberger. Den „Säckelwart“, wie es Moderator LAbg. a. D. Karl Wiedner süffisant formulierte, gibt weiterhin Bgm.-Stv. Franz Hopfgartner.

Mehr in der Courage, Ausgabe 4/2021.

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