NPO-Fonds

Da zahlreiche Vereine und Institutionen nach wie vor unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden, haben Vizekanzler Werner Kogler und Bundesministerin Elisabeth Köstinger eine Verlängerung für das vierte Quartal 2020 erarbeitet: Seit 5. März 2021 können die Anträge rückwirkend für die Monate Oktober bis Dezember 2020 gestellt werden.

Gf. Präsident Peter Dicker

Das noch junge Jahr hat bislang nicht die erhoffte Kehre zurück in unseren gewohnten Alltag gebracht; nur schleppend rückt das Ende der Pandemie näher. Eine ermüdende Situation, die Nerven sowie Kraft kostet und schon viel zu lang anhält.
Abseits dieser signifikanten Einschnitte im sozialen Miteinander stellt die Corona-Krise viele unserer Ortsverbände durch die Nicht-Durchführbarkeit von Veranstaltungen auch vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Vielerorts wurde ein Loch in die zum Teil ohnedies knappen Kassen gerissen.

Finanzielle Zuschüsse
Eine mögliche Abhilfe für sogenannte Non-profit-Organisationen, zu denen auch der Kameradschaftsbund zählt, verspricht der NPO-Fonds: Ein Fixkostenzuschuss sowie ein Struktursicherungsbeitrag sollen finanzielle Einbußen aufgrund abgesagter Veranstaltungen ein wenig abfedern. Die Verlängerung zur Verfügbarkeit von Mitteln aus diesem Topf bis zur Jahresmitte 2021 wurde unlängst von Vizekanzler Werner Kogler im Rahmen einer Pressekonferenz von Mitgliedern der Bundesregierung in Aussicht gestellt. Alle ÖKB-Obmänner sind daher gut beraten, sich diesbezüglich entschieden zu informieren.

  • Seit 5. März 2021 können die Anträge gestellt werden.
  • Anträge rückwirkend für die Monate Oktober bis Dezember 2020 sind möglich (förderbare Aufwendungen sind Miete, Versicherungen, Zinsaufwendungen, Personalkosten und frustrierte Aufwendungen)

Nähere Informationen, eine Hotline-Nummer wie auch Fragen und  Antworten stehen auf der Homepage des Bundesministeriums nter https://npo-fonds.at. zur Verfügung. Der Antrag kann gestellt werden unter https://antrag.npo-fonds.at