OV Koglhof

Obmann: Peter Reisenhofer            

Weizerstraße 45, 8191 Koglhof

Tel.:  +43 664 4237621

 <peter.reisenhofer@gmx.net>

ZVRNR: 244346772

 


Keine Nachrichten verfügbar.

Termine

Chronik

ÖKB Chronik
 

 

Nach der Besetzung der Provinzen Bosnien und Herzegowina im Jahre 1878 kam es in späterer Folge zur Bildung von Vereinen, die sich Militär-Veteranen-Verein nannten.
Ihre Grundziele waren:

  • Treue dem Kaiser
  • Achtung der Gesetze
  • Unterstützung kranker und erwerbsunfähiger Mitglieder
  • Geschlossene Teilnahme an der Fronleichnamsprozession
  • Beteiligung an gesellschaftlichen Veranstaltungen

Die Reservisten kleinerer Orte schlossen sich meistens den Vereinen in den nächstgelegenen Märkten an. In Anger gab es einen solchen Verein bereits im Jahr 1885, in Birkfeld ab 1900.

 

 

1908:

Koglhof folgte diesem Beispiel im Jahr 1908. Am 14. Jänner 1908 war die Gründungsversammlung. Der Oberlehrer Franz Steidl(Volksschule Koglhof von 1907 - 1911) wurde Obmann. Über das weitere Schicksal dieses Vereins ist nichts überliefert. Er ging im ersten Weltkrieg unter.
Am 25. Juli 1914 ordnete Österreich-Ungarn eine Teilmobilisierung an; aus Koglhof mussten 45 gediente Soldaten einrücken.

 

1919: 

Das gemeinsame Erleben des Krieges führte die heimgekehrten Soldaten wieder zu einer Gemeinschaft, die aber noch nicht den Charakter eines Vereines hatte.

 
 
 

1923:

Am 31. Mai 1923 - es war der Fonleichsnamstag - erfolgte nach dem Gottesdienst durch Pfarre Johann Zierler die feierliche Weihe der Fahne. Ausgerückt waren die Heimkehrervereine von Koglhof und Birkfeld, beide mit Musik.

 
 
 

1924:

Der Heimkehrerverein Koglhof wird Mitglied im "Alpenländischen Kriegsteilnehmerverband". Seither gilt 1924 als Gründungsjahr des Vereines.

 
 
 

1930:

Es wurde eine Vereinsfahne angekauft. Die Weihe erfolgte am 19. Mai. Fahnenmütter waren Frau Maria Grünbichler (St. Georgen) und Frau Maria Oswald (vlg. Wiedenegger).

 

 
 
 

1932:

Am 16. Oktober 1932 erfolgte die Weihe der 750 kg schweren "Heimkehrerglocke" in St. Georgen. Ihr Ankauf erfolgte durch die Heimkehrer und durch Spenden der Pfarrbevölkerung.

 
 
 

1938:

Koglhof wird Mitglied des NS-Reichskriegerbundes, welcher zuvor in Deutschland Kyffhäuserbund genannt wurde. Unmittelbar nach dem Anschluss wurden alle österreichischen Kriegerverbände aufgelöst und diesem Bund eingegliedert.

 
 
 

1939: 

Am 1. September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Über Tätigkeiten während des Weltkrieges ist nichts überliefert.

 
 
 

1946:

Im Frühjahr des Jahres 1946 kamen ein englischer Offizier und ein Gendarmeriebeamter zum Gastwirt und Kaufmann Franz Prachatschek. Sie verlangten energisch die Herausgabe der Vereinsfahne, die in seinem Haus aufbewahrt war. Die Fahne konnte aber im Oktober 1946 in Salzburg ausfindig gemacht und heimgeholt werden.

 
 
 

1952:

Am 23. November 1952 wurde von der Sicherheitsdirektion der neue Vereinsname genehmigt. Er lautet von nun an:
Österreichischer Kameradschaftsbund - Landesverband Steiermark - Ortsverband Koglhof

 
 
 

1952:

Der seit dem Jahr 1924 tätige Obmann Hermann Haberl tritt zurück und wird Ehrenobmann. An seine Stelle tritt Franz Sallegger (Aschau 28), der seit 1951 auch Bürgermeister der Gemeinde Koglhof ist.

 
 
 

1954:

Ein provisorisches Kriegerdenkmal für die Opfer des Krieges 1939 - 1945 wird errichtet. Es ist ein großes Wandbild mit den Gefallenen.

 
 
 

1959:

Beschluss am 8. März 1959: 
Die Ehrenmitgliedschaft wird mit der Vollendung des 70. Lebensjahres erworben, und es wird kein Mitgliedsbeitrag eingehoben (vorausgesetzt, man ist schon fünf Jahre beim Ortsverband). Die anderen Mitglieder zahlen jährlich S 12,-.

 
 
 

1966:

Über den Standort und die Ausführung eines neuen Kriegerdenkmals war man unterschiedlicher Meinung.

 
 
 

1967:

Am 4. Februar 1967 wurde erstmals der Versuch gewagt, den üblichen ÖKB-Ball als Maskenball abzuhalten, da meistens nur wenige Ballbesucher kamen. Dieser erste Maskenball war dann sehr gut besucht. Der Reinerlös betrug S 2.545,90.

 
 
 

1969:

Ehrenobmann Hermann Haberl verstirbt.

 
 
 

1971:

Mitgliederstand am 3. März 1971:

Kameraden aus dem 1. Weltkrieg

14

Kameraden aus dem 2. Weltkrieg

71

Reservisten des österreichischen Bundesheeres

27


In der Zeit von 1946 bis 1971 (24 Jahre) sind 106 Kameraden verstorben.

 
 
 

1974:

Fahnenweihe am 9. Juni 1974. Die Fahnenweihe wurde mit dem Fest des 50-jährigen Bestandes des Vereins gefeiert.
Fahnenmutter: Lueger Josefa
Fahnenpatinnen: Derler Cäcilia, Derler Erika, Derler Maria, Grabner Christine, Grünbichler Magdalena, Kahr Maria,
Reisenegger Johanna, Kernbichler Theresia, Kleinburger Adelheid, Kreimer Franziska, Maierhofer Antonia,
Nistelberger Maria (Petz), Nistelberger Maria (Waldhansl), Reitbauer Gertrude, Schloffer Anni,
Schwaiger Erna, Schwaiger Maria, Schweiger Maria, Weinfurter Irmentraud

 
 
 

1975:

Eine Salutkanone wird angekauft. je ein Drittel zahlen der ÖKB, die Kirche und die Gemeinde.

 
 
 

1979:

Obmann Franz Sallegger verstirbt. Die Nachricht seines plötzlichen Todes war für alle unfassbar. Er wurde am 11. Februar 1925 in Aschau 18 als Sohn der Landwirtschafts-Sägewerks- und -Mühlenbesitzer Franz und Apollonia Sallegger geboren.

 
 
 

1982:

Die Musik spielt bei Begräbnissen von Kameraden nur ab 15 Uhr und wenn der Verstorbene Mitglied beim Musikverein war.

 
 
 

1984:

Es gelten neue Geschäftsbestimmungen des Landesverbandes.
Am 8. September 1984 findet unter großer Beteiligung der Bevölkerung das Treffen des amerikanischen Kampffliegers und des deutschen Piloten statt, die sich 40 Jahre zuvor über Koglhof gegenseitig abgeschossen haben. Sie sehen sich hier zum ersten Mal wieder.

 
 
 

1988:

Am 13. Jänner 1988 wird der letzte Teilnehmer des 1. Weltkrieges, Johann Gissing aus Rossegg, begraben.
Die Generalversammlung beschließt die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf S100,-. 
Die Pfarre Koglhof feiert das 200-Jahr-Jubiläum. Zahlreiche Aktivitäten aller Vereine finden unter diesem Anlass statt.

 
 
 

1989:

Mitgliederstand:

Ehrenmitglieder

17

Kriegsteilnehmer

25

Reservisten

52

 
 
 
 

1990:

Am 17. September 1990 verstirbt Obmann Peter Schloffer. Er wurde am 27. Dezember 1915 in Rabendorf 59 geboren.

 
 
 

1991:

Am 27. Jänner 1991 wird Obmann-Stellvertreter Karl Lehofer einstimmig zum Obmann gewählt.
Am 25. August 1991 wird Ehrenmitglied Geistlicher Rat Johann Rudolf verabschiedet.

 
 
 

1992:

Am 3. Oktober 1992 wird der Ortsverband Koglhof beim Scharfschießen in Kornberg Bezirksbester.
Bei der darauf folgenden Landesmeisterschaft in St. Michael holen sich die Kameraden Rudolf Schweiger und Ludwig Wiedenhofer drei Goldmedaillen.

 
 
 

1993:

Das Kriegerdenkmal wird durch die Kameraden Anton Derler (Maurer) und Manfred Reitbauer (Maler) renoviert. Bereits im Jahr 1985 waren Reparaturen nötig, die Peter Schloffer, Johann Schweiger, Karl Weinfurter und Rudolf Weberhofer ausführten. Karl Weinfurter spendierte den eisernen Fahnenmast.

 
 
 

1994:


Für das Abhalten des Bezirkstreffens waren 7 Ausschuss-Sitzungen mit 84 Mann sowie viele Besprechungen im kleinen Kreis, unzählige Telefonate und ein reger Schriftverkehr notwendig.

 
 
 

1995:


Am 29. Jänner 1995 wurden in Obdach die Landes-Schimeisterschaften ausgetregen. Unser Ortsverband errang einen großartigen Erfolg: 
Im Riesentorlauf erreichte Karl Tiefengraber den 6. Rang, sein Bruder Franz kam auf Rang 10 - ein sehr großer Erfolg, da die Kameraden des obersteirischen Berglandes dominierten.Durch die Ausweitung des Jahresbeitrages von S 100,-, den zuvor nur Ehrenmitglieder leisteten, auf alle Mitglieder konnte das Budget der Vereinskasse beträchtlich aufgebessert werden.

 
 
 

1997:


Die Heimkehrerglocke in St. Georgen wurde von Kamerad Herbert Grünbichler elektrifiziert. Die Beschriftung wurde durch Rosa Lehofer und Rosa Janisch erneuert.

 
 
 

2005:

Am 30. Jänner wird Kassier Hans Schweiger einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Auch die Wahl von Karl Köck zum neuen Kassier erfolgt einstimmig.

 

 
 
 

2009:

Bei der Generalversammlung am 25. September 2009 wird Hans Jürgen Augsten einstimmig zum neuen Obmann-Stellvertreter gewählt.

 

 
 
 
   

2013:            Kriegerdenkmalsegnung des neu restaurierten Mahnmales      

 

_____________________________________________________________________________________

 

2016: Obmannwechsel beim ÖKB Koglhof

 

            Peter Reisenhofer folgte Johann Schweiger als Obmann des OV Koglhof

 

Im Beisein von Bürgermeister Franz Derler, Bezirksobmann Stellvertreter Peter Baumegger und Dechant Mag. Johann Schreiner wurde bei der diesjährigen Generalversammlung im GH Augsten ein neuer Obmann bestellt. Obmann Johann Schweiger hat nach 11jähriger Tätigkeit seine Funktion zur Verfügung gestellt. Zum neuen Obmann wurde einstimmig Peter Reisenhofer gewählt.

Als Obmann-Stellvertreter fungieren in Zukunft DI Rudolf Grabner, Uwe Zeilbauer und Martin Töglhofer. Als Kassier wurde Karl Köck, als Schriftführer DI Rudolf Grabner und als Kassier Stellvertreter Johann Friesenbichler sowie Johann Schweiger als Schriftführer Stellvertreter einstimmig gewählt.

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
Obmann: Peter Reisenhofer     
Obmann-StV: Martin Töglhofer DI Rudolf Grabner    
Schriftführe: DI Rudolf Grabnerr    
Kassier: Karl Köck