OV Kainach

Obm. Emmerich Raudner

8573 Kainach bei Voitsberg, Kainach 51a

0664 1205759 / emmerich.raudneraonat

ZVR: 890329816

Aktuelles aus dem Ortsverband Kainach

Keine Nachrichten verfügbar.

Termine

Es gibt keine Ereignisse in der aktuellen Ansicht.

Chronik

Chronik des ÖKB Kainach (von 1902 – 2001)

Der ÖKB Ortsverband Kainach kann auf ein bewegtes 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Zuerst ein paar Daten laut Aufzeichnungen über die Gründung eines Veteranen – Vereines und in weiterer Folge die Entstehung des heutigen Kameradschaftsbundes ! Herr Provisor Engelbert Buc hatte in der Pfarrchronik geblättert und berichtet, das jene Männer, welche die Militärdienstzeit geleistet hatten, auch „Verabschieder„genannt wurden, weil sie sich vom Militärdienst verabschiedet hatten. Diese wurden schon im Jahre 1872 zu einer Messe in der Pfarrkirche eingeladen.

Am 18.August 1901 wurde ein Gottesdienst für S Majestät abgehalten, dem der Lehrkörper sowie die Schulkinder beiwohnten und der Veteranenverein korparativ das Erste mal ausrückte. Am 6. Oktober 1901 fand das Gründungsfest des Militär-Veteranen-Vereines statt. Dieses gestaltete sich großartig. Um 10.00 Uhr vormittags wurden die fremden Vereine empfangen und anschließend eine Feldmesse abgehalten. Die Predigt hielt Herr Pfarrer Franz Hochegger. Zu diesem Feste waren die meisten Vereine aus der Nachbarschaft mit Fahne und Musik erschienen.

Am 26 Juni 1902 wurde die Fahne des Julius Graf Erdöd´schen Militär-Veteranen-Vereines geweiht. Seine Exzellenz Graf Erdödy war leider verhindert persönlich an der Feier teilzunehmen. Ihn vertrat sein Sekretär. Erschienen waren zu dieser Feierlichkeit der Herr Bezirkshauptmann Dr. Herzog aus Voitsberg sowie viele Veteranenvereine aus der Umgebung. Leider war das Wetter so ungünstig, dass die Weihe der Fahne und die Messe nicht im Freien sondern in der Kirche abgehalten werden musste. Der erste Obmann des Veteranenvereines war der Gastwirt und Lebzelter Viktor Schmid und dessen Stellvertreter ein gewisser Herr Schimmel, welcher auf Grund des schlechten Wetters anlässlich der Fahnenweihe bittere Tränen weinte. Außer der Fahne und dem Fahnenband der Fahnenmutter Frau Maria Fuchsbichler, (Großmutter unseres verstorbenen Ehrenobmannes Josef Günther) von 1902 haben wir leider keine weiteren Aufzeichnungen über den Veteranenverein.

Nach dem ersten Weltkrieg 1919 hat ein gewisser Verwalter von der Firma Blum, der heutigen Beaufort´schen Gutsverwaltung, die Heimkehrer aus dem ersten Weltkrieg aufgerufen, dem Steirischen Heimkehrerbund Graz, Ortsgruppe Kainach beizutreten. Als Führungskräfte der 52 Mitglieder schienen als Obmann der Verwalter Herr Mayer, als Schriftführer und Zahlmeister der Kaufmann Herr August Krenn und als Kassaprüfer unser verstorbenes Ehrenmitglied, Kaufmann und Schuhmachermeister Herr Franz Wagner auf.

Am 14.August 1921 wurde das vom Steinmetzmeister Ortner in Afling gestaltete erste Kriegerdenkmal eingeweiht. Da kein Feldkurat erscheinen konnte, hielt Herr Pfarrer Zwanger selbst die Feldmesse und Festpredigt am Kirchhof. Hierbei assistierte ihm Herr Pfarrer Anton Pucher aus Voitsberg. Josef Günther jun. konnte als neuer Obmann des Heimkehrerbundes außer den vielen Festteilnehmern im besonderen, als Regierungsvertreter Landesrat Graß, der die eindrucksvolle Festrede hielt, weiters Herrn Bezirkshauptmann Dr. Krammer, Herrn Schmidt als Vertreter des Landesverbandes der Kriegsgeschädigten, Herrn Richter aus Frankfurt am Main, der als Vertreter des Reichsdeutschen Kriegsteilnehmerverbandes gekommen war auch die zahlreich erschienen Ortsverbände unseres Bezirkes begrüßen. Es war eine sehr würdige und eindrucksvolle Festlichkeit.

Im Jahre 1925, am 14. August wurde ein Fahnenblatt das in Kameradschafts- und Kriegerverein Kainach umbenannten Ortsverbandes geweiht. Fahnenmutter war Frau Ökonomierat Paula Günther. Die Festpredigt hielt Kaplan Neumann aus St. Johann ob Hohenburg.

Im Jahre 1933 wurde der Schuldirektor Herr Johann Schuen zum Obmann ernannt.

Mit dem Anschluss an das Deutsche Reich am 12. März 1938 werden alle Altsoldatenverbände, darunter auch die 240 Kameradschaftsvereine der Grünen Mark aufgelöst und es erfolgt die Überführung in den „NS-Reichskriegerbund“ (früher Kyffhäuserbund).

In der Generalversammlung am 28. Dezember 1947 wurde, laut der genehmigten Statuten, die Gründung des Unterstützungs- und Wohltätigkeitsvereines vollzogen. Als Obmann wurde abermals Herr Johann Schuen gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zu seinem Ableben am 6. Juli 1959. Unter seiner Führung wurden bereits Ortsverbände im gesamten steirischen Raum besucht und deren Feiern gelegentlich auch mitgestaltet. Da das Kriegerdenkmal auf Grund seines ungünstigen Standortes durch einen Langholztransport schwer beschädigt wurde, fasste man am 5. März 1950 den Entschluss, ein neues Mahnmal auf dem heutigen Standort zu errichten. Der Marmorstein wurde von der Firma Grein zu einem Preis von ATS 7.830.- erworben. Die Inschrift fertigte Kamerad Steinmetzmeister Johann Ortner an. Die Gesamtkosten für das neue Kriegerdenkmal betrugen ATS 15.480,15. Es wurde noch im selben Jahr enthüllt und am Heiligen Abend wurde ein Christbaum davor aufgestellt.

Am 15. Juli 1952 wurde die 50-Jahrfeier durchgeführt. Die Dekorierung langjähriger verdienter Mitglieder nahm Rechtskonsulent Dr. Mara vor. Musikalisch wurde die Feier von der Glasfabrikskapelle Bärnbach umrahmt. Sechs auswärtige Ortsverbände nahmen an diesem Jubiläumsfest teil.

Die Bewilligung zur Namensführung „Österreichischer Kameradschaftsbund – Ortsverband Kainach“ wurde unserem Verein am 22. September 1953 erteilt.

Zu der am 13. März 1955 abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurde zum Ersten mal ein Funktionär des Bezirkes, Bezirksobmann Vizepräsident des ÖKB Steiermark und Ehrenmitglied des ÖKB Kainach- Franz Hetzl eingeladen.

Wie bereits erwähnt, verstarb Obmann Schuen 1959. In einer außerordentlichen Generalversammlung am 6. September 1959 wurde dem Kameraden Rudolf Murg die Führung des Vereines übergeben. Bereits am 22. Jänner 1961 übernahm Gend. Rev. Insp.i.R. Kamerad Christoph Hoschka trotz hohem Alter für die Zeit bis 28. Jänner 1962 die Funktion des Obmannes. Zu seinem Nachfolger wurde Kamerad Franz Kolli einstimmig gewählt. Mit der Gestaltung einer Weihnachtsfeier für Kameraden ab dem 70. Lebensjahr begann Obmann Franz Kolli seine Umfangreiche Tätigkeit für 25 Jahre.

Am 13. August 1963 fand nach 10 Jahren wieder eine Dekorierungsfeier statt. Erwähnenswert ist noch, dass in diesem Jahr kein Kamerad zu Grabe getragen werden musste.

Am 9. August 1964 wurde von Professor Kraus eine neue Vereinsfahne geweiht. Die ehrenvolle Aufgabe der Fahnenpatinnen übernahmen unsere Herbergsmutter, Frau Maria Schuen und Frau Maria Ulz vlg. Lukas. Militärdekan Schneidhofer zelebrierte die Feldmesse zum 70- jährigen Bestandsjubiläum am 13. August 1972. Am Vorabend ging es mit einem Fackelzug, angeführt vom hiesigen Musikverein, vom Vereinslokal Schuen zum Kriegerdenkmal um mit einer Kranzniederlegung der gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden zu gedenken. Die Ansprache hielt Bezirksobmann Franz Hetzl, der auch die darauffolgende Dekorierung durchführte.

Anlässlich des 75-jährigen Bestandes fand am 14. August 1977 in Kainach eine große Waffenschau des Österreichischen Bundesheeres statt. Diese Ausstellung wurde von der gesamten Bevölkerung rege besucht, fand aber vor allem bei der Jugend großen Anklang. Was gab es da nicht alles zu sehen und zu fragen. Bei den gedienten Kameraden wurden dadurch leider auch so manche unerfreuliche Erinnerungen wach und teils mit feuchten Augen mit nach Hause genommen.

Am 17. März 1978 stellte der Pressereferent Kamerad Karl Mayer den Antrag, eine Partnerschaft mit dem Österreichischen Bundesheer einzugehen. Da damals das Stabsbataillon 5, welches kurz darauf zum Landwehrstammregiment 54 umstrukturiert wurde, für den Großraum Kainach zuständig war, nahm man mit dessen Kommandanten Oberstleutnant Johann Urdl Verbindung auf. Zu einer diesbezüglichen Besprechung kam am 23. Juni Herr Hauptmann Franz Gigler nach Kainach. Nach einer längeren Aussprache und Diskussion lud Hauptmann Gigler unseren Obmann Franz Kolli und eine Abordnung des ÖKB Kainach für den 1. Juli zu einer Besichtigung in die Kirchnerkaserne ein. Seitdem besteht eine innige Partnerschaft mit dem Bundesheer. Brigadier Franz Urdl hielt bei uns mehrere sehr eindrucksvolle Festreden und Referate. Er ist auch Ehrenmitglied unseres Ortsverbandes.1978 wurde auf Anregung von Obmannstellvertreter Emmerich Raudner ein Sportreferat installiert. Für die vielen sportlichen Aktivitäten war Anfangs Kamerad Manfred Reinprecht verantwortlich. Später übte Kamerad Arno Kienzl diese Funktion aus. Auch Johann Murgg war zwischenzeitlich Sportreferent. Auf Ortsebene wurden Rodelrennen, Fußballturniere, Kegelmeisterschaften und vieles anderes mehr organisiert. Alljährlich findet ein Vergleichskampf mit dem Blasmusikverein im Eisschießen statt. Unser Ortsverband konnte auch viele Bezirks- und Landessieger stellen. Die Schießbewerbe mit dem Sturmgewehr am Feliferhof in Graz sollen dabei nicht unerwähnt bleiben. Bei all diesen Veranstaltungen zählt nicht nur sportlicher Ehrgeiz, nein, auch die Kameradschaft wird dabei gepflegt.

Das 80- jährige Bestehen gab Anlass ein 3-Tagezeltfest zu veranstalten. Die würdige Festlichkeit, welche von der Bevölkerung sehr stark besucht wurde, fand von 16. bis 18. Juli 1982 statt. Außer den Steirischen folgten der Einladung diesmal auch Verbände aus Kärnten.

Nach fünfundzwanzigjähriger sehr umfang- und erfolgreicher Tätigkeit legte Obmann Franz Kolli am 1. Februar 1987 die Geschicke des Vereines in die Hände seines Stellvertreters Emmerich Raudner. Franz Kolli hatte 1962 den ÖKB Kainach mit 240 Mitgliedern übernommen und konnte ihn stolz mit einem Mitgliederstand von 416 Mann an seinen Nachfolger Übergeben. Der scheidende Obmann wurde auf Antrag einstimmig zum Ehrenobmann ernannt, und es wurde ihm für seine vorbildliche Arbeit Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Mit der Vorbereitung und Durchführung der 85- Jahrfeier am 7. und 8. August 1987 bewies der neue Obmann Emmerich Raudner sein Geschick und Gefühl. Es war eine sehr gelungene und würdige Feier mit sehr großer Beteiligung auswärtiger Verbände und dem Bundesheer.

Im Rahmen unserer 90-Jahrfeier im Jahre 1992 fand am 14. August erstmals in Kainach die Angelobung von über 600 Jungmännern statt. Angelobt wurden Präsenzdiener des Landwehrstammregiments 54, des Versorgungsregiments 2, des M Sp Graz sowie der Kommando Kompanie I. Abordnungen des ÖKB, der Feuerwehr und des Musikvereines Kainachtal mit ca. 120 Mann nahmen an dieser Angelobung teil. Musikalisch wurde diese Veranstaltung von der Militärmusik Steiermark umrahmt und mit dem großen österreichischen Zapfenstreich abgeschlossen. Dieses großartige Ereignis war der Auftakt zu unserem 90-Jahr Jubiläum. Am 15. August wurde mit eine Heldengedenkfeier am Kriegerdenkmal der in die ewige Heimat Vorausgegangenen gedacht. Am Sonntag, den 16. August hielt Oberst Franz Urdl die Laudatio zum 90-jährigen Bestand und zur Fahnenweihe. Im Rahmen der von Dechant Engelbert Buc zelebrierten Feldmesse wurde die neue Fahne, die das Motto „Für Freiheit und Frieden“ trägt, mit dem Wunsch für weitere erfolgreiche Jahre, an die Kameradschaft übergeben.

Im Jahre 1997 wurde die 95.Jahrfeier in kleinem Rahmen abgehalten. Dennoch konnte eine eindrucksvolle Ausstellung im Vereinslokal Gasthaus Schmid unter dem Motto „Der Unteroffizier seit 1950“ bewundert werden. Maßgeblich Beteiligt an der Organisation dieser Ausstellung waren Vzlt. Franz Robnik, Helmut Sonnbichler und Vzlt. Hannes Preiß, der leider vor einigen Jahren verstorben ist. Außerdem hatte die Bevölkerung von Kainach die Möglichkeit mit dem „Pandur Radschützenpanzer“ eine Dorfrunde mitzufahren.

Der Ortsverband Kainach versteht es nicht nur den ‚traditionellen Verpflichtungen‘ nachzukommen und zu feiern, nein, die Verantwortlichen bemühen sich schon seit langem, Öffentlichkeitsarbeiten zum Wohle der gesamten Bevölkerung des oberen Kainachtales durchzuführen bzw. daran teilzunehmen.

Nachstehend werden kurz einige solcher Tätigkeiten aufgezeigt:

Obmann Franz Kolli bemühte sich mit einer Spendenaktion im Jahre 1966 die leidliche Trägermisere bei Begräbnissen durch den Ankauf eines Bahrwagens (Leichenwagen) zu beenden. Auch das Wasserproblem im Friedhof war Obmann Kolli ein großes Anliegen. Das Gießwasser musste nämlich vom etwas entfernten sogenannten “Günther-Fluter“ hergetragen werden. Nach einiger eingehenden Aussprachen mit den Verantwortlichen und Herrn Pfarrer Josef Klement am 16. März 1967 konnte bereits im April 1967 der Wasserleitungsbau zum Friedhof, unter Aufsicht und Anweisung vom Obmann der Wassergenossenschaft Kainach Herrn Hubert Schwab, durchgeführt werden. Viele Kameraden des ÖKB leisteten freiwillige Arbeitsstunden. Besonders dankbar für diese Anschaffung waren und sind ältere Personen. Bei der Außenrenovierung der Pfarrkirche beteiligte sich auch der ÖKB mit zahlreichen freiwilligen Arbeitern. Bei der, von der Berg- und Naturwacht, durchgeführten Bach- und Flurreinigung alljährlich im Frühjahr sind auch Kameraden beteiligt. Beim, von der Gemeinde zum Wohle der Öffentlichkeit veranstalteten Dorffest beteiligt sich auch der ÖKB (Ankauf von Schulbänken, Kindergarteneinrichtungen). Der Ankauf eines Krankenbettes durch die Katholische Frauenbewegung wurde vom ÖKB mitfinanziert.

Da die vom Land- und Gastwirt Franz Ulz vlg. Kapitel im 50er Jahr errichtete Heldengedenk- und Hubertuskapelle trotz einiger Renovierungen doch baufällig geworden war, entschlossen wir uns, diese im Jahr 2001 abzutragen und neu zu errichten. Der Neubau wurde in Zusammenarbeit mit dem Jagdschutzverein und den Besitzersleuten Erich und Heidelinde Ulz durchgeführt. Die Einweihung nahm Konsistorialrat Dechant Engelbert Buc unter sehr großer Teilnahme der Bevölkerung am 4. November 2001 vor. Somit konnte ein Stück Heimat, ein Ort an dem schon Professor Kraus viele Heilige Messen las und der vielen Wanderern Gelegenheit zum Innehalten und Danksagen bot, erhalten bleiben.

 

 

 

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Wehrdienstberatung
Der ÖKB Ortsverband Kainach führt für seine Jugendlichen der Gemeinde Kainach bei Voitsberg die das 18. Lebensjahr vollendet haben und zur Musterung aufgefordert werden eine Wehrdienstberatung durch.

Die Beratung wird durch persönliche Gespräche durch unseren Wehrdienstberater

Herrn SCHMIDT Thomas

mit den Wehrpflichtigen durchgeführt. 

Für nähere Informationen steht Ihnen unser Berater unter der Nummer
0676/9263054 zur Verfügung!

Vorstand

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
ObmannEmmerich RAUDNER8573 Kainach 51a0664 120 57 59emmerich.raudner@aon.at 
Obmann-StVJosef KATZLER8573 Kainach, Hemmerberg 40b0650 943 60 67josef.katzler@aon.at 
SchriftführerErich HIEBLER8573 Kainach 1240664 855 06 95erich.hiebler@a1.at 
KassierGerhard MESSNER8573 Kainach 1390664 793 99 74messner.gerhard@02gml.com 
Kassier-StVJohann ULZ8573 Kainach 1380681 10534694  

Termine Ortsverband