OV Ramsau am Dachstein

Kontakt: Heinz PITZER, 8972 Ramsau am Dachstein, Vordere Ramsau 146, Tel: +43 664 282 40 58,  E-Mail: ski@pitzer.at

ZVR: 519867168


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HB Liezen, 2. Oldtimertreffen in Irdning

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HB Liezen, Einsendeschluss Courage 03/20

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HB Liezen, Bezirkswandertag Stainach

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HB Liezen, Fähnrichschulung

01.11.2020 15:01 - 16:00

Kameradengedenken 2020 in Gaishorn

13.11.2020 08:00 - Ende offen

HB Liezen, Einsendeschluss Courage 04/20

Chronik

Chronik des Ortsverbandes des ÖKB Ramsau am Dachstein

Die Gründung des Ortsverbandes Ramsau des Kameradschaftsbundes wurde im März 1924 über Anregung des Herrn Lehrers Zimpermann beschlossen und im Mai 1925 von der Regierung genehmigt. Vorher waren die Ramsauer dem Kameradschaftsbund Schladming  angeschlossen. Am Sonntag, dem 21. Juni 1925 fand die feierliche Fahnenweihe unter Beisein der Abordnungen aus Schladming, Haus, Aich-Sonnberg, Gröbming, Stein a. d. Enns sowie der Salzburger Abordnungen aus Filzmoos, Altenmarkt und Radstadt statt. Alle Vereine waren mit Fahnen, viele mit Musik erschienen.

Erster Obmann des Kameradschaftsbundes Ramsau war der Kaufmann Heinrich Tritscher, Fahnenpatin Frau Karoline Schrempf vlg. Minzl.

Eine Reihe von Ehrengästen war erschienen:

Der Bezirkshauptmann von Gröbming, Regierungsrat Hofmann,

General von Einem, Mitglied des ÖKB Ramsau,

Bezirksobman Loidl aus Schladming und Herr Toma aus Gröbming,

Ehrenbürger Johann Schrempf vlg. Forster und weitere.

Die Festpredigt hielt  Pfarrer Karl Günther aus Ramsau, die Festrede Herr Toma.

Im ersten Vereinsjahr hatte sich der Verein um 84 Mann auf 165 Mann verstärkt.

In dieses Jahr fiel auch die Gründung der Musikkapelle Ramsau, die bis zum heutigen Tag alle Ausrückungen des Kameradschaftsbundes feierlich umrahmt.

1920, schon vor der Gründung des Kameradschaftsbundes Ramsau, war unter Pfarrer Karl Günther und Kurator Gottlieb Royer, vlg. Pois, ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten des I. Weltkrieges errichtet worden. Zur Verwendung gelangte Tuffstein aus der Wolfsschlucht.

1928 fand die erste Generalversammlung statt, in der alle Vertreter wieder gewählt wurden.

General von Einem wurde zum Ehrenhauptmann gewählt.

1932 wurde das Kriegerdenkmal in Stand gesetzt und dabei mit Ketten umgeben.

1932 am 23. Oktober anlässlich der Gedenkfeier mit anschließender Generalversammlung übergab General von Einem ein in den Farben blau und kaisergelb gehaltenes Buch des ehemaligen Infanterieregimentes 27 mit den Namen der im Felde gefallenen und der mit Tapferkeitsmedaillen ausgezeichneten Ramsauer an den Bürgermeister.

1938 am 13. März, im 13. Vereinsjahr, kam es zum Anschluss und der Kameradschaftsbund Ramsau wurde in den Deutschen Reichskriegerbund Kyffhäuser eingegliedert. Mit Ende des Krieges wurde der Reichskriegerbund verboten und aufgelöst.

1949 am 15. Mai nach dem Krieg fand im Vereinsheim Pehab die Neugründung des Kameradschaftsbundes Ramsau unter dem Namen „Unterstützungs-und  Wohltätigkeitsverein

Ramsau“ statt. Die Bezeichnung Kameradschaftsbund war streng verboten.

Erster Obmann wurde Martin Tritscher vlg. Sattlehner.

1949 am 6. November wurde unter Pfarrer Karl Dinges und Obmann Martin Tritscher, vlg. Sattlehner, ein zweites von Prof. Opitz gestaltetes Kriegerdenkmal im südöstlichen Teil des Kirchenvorplatzes für die Gefallenen und Vermissten des zweiten Weltkrieges feierlich eingeweiht. Das Material „Gebrannter Ton“ zerbröckelte allerdings in kurzer Zeit, da die Verfugung nicht dicht war. 

Im Vereinsjahr 1949-50 wurden rund 250 Mitglieder gezählt, die auch heute noch fast gehalten werden.

Ins Vereinsjahr 1950-51 fiel auch wieder die Neugründung der Musikkapelle unter der Leitung von Lehrer Sepp Krempl.

Kuriosität am Rande: Die Stmk. Landesregierung verlangte damals die Schätzung und den Verkauf des Fahnenkastens des ehemaligen Kameradschaftsbundes. Da sich aus verständlichen Gründen niemand dafür interessierte, stellte man der Landesregierung anheim, sie könne den Kasten abtransportieren.

Im Vereinsjahr 1952-53 zählte der Verein 270 Mitglieder und durfte endlich wieder den Namen Kameradschaftsbund tragen.

Im Vereinsjahr 1954 wurden zur verbandsmäßigen und funktionellen Kennzeichnung Armbinden eingeführt.

1976 wurde unter Pfarrer Ullrich Herkenrath und Obmann Georg Wieser das schwer in Mitleidenschaft gezogene Denkmal des II. Weltkrieges durch ein neues ersetzt und an das Denkmal des I. Weltkrieges angebaut und eingeweiht.

2003/4 wurden beide Denkmäler unter Pfarrer Mag. Wolfgang Rehner und Obmann Hermann Simonlehner restauriert.

Nachstehend die Obmänner und Fahnenpatinnen seit dieser Zeit:

Heinrich Tritscher, Kaufmann, Obm. vom 21.06.25-08.05.45

Martin Tritscher vlg. Sattlehner,  Obm. vom  6.11.49-15.11. 59

Franz Schrempf, Kaufmann, Gf Obm. vom 15.11.59-01.11.60

                                               Karoline Schrempf,  Fahnenpatin vom 21.6.25-15.11.77

Hermann Schrempf vlg. Mühlhäusl,  Obm. vom  1.11.60-6.12.74

Georg Wieser, Waldklause, Obm. vom 26.10.75-1.11.81

                                               Theresia Prugger, Fahnenpatin vom 21.10.79-11.12.09

Matthias Stocker vlg. Kerschbaumer,  Obm. vom 1.11.81-10.10.93

                                               Sophi Schrempf, 2. Fahnenpatin vom 21.10.79 -12.1.02       

Ludwig Moosbrugger vlg. Sonnenhügel,  Obm. vom 10.10.93-17.10.99

Hermann Simonlehner, Haus Schmiedstock,  Obm. vom 17.10.99 – 01.10.17

                                                    Brigitte Schrempf, 2. Fahnenpatin seit 06.06.02

                                                    Gabriele Prugger, Fahnenpatin seit 03.03.10

Heinz Pitzer, Skischule, Haus Steinacker, Obm. vom 01.10.17

                                                         Brigitte Schrempf, 2. Fahnenpatin seit 06.06.02

                                                         Gabriele Prugger, Fahnenpatin seit 03.03.10

 

Schwerpunkte der Vereinsarbeit:

Durchführung von Gratulationen und Ehrungen unserer älteren Mitglieder zu den runden Geburtstagen.

Besuch erkrankter oder verunfallter Mitglieder, wenn möglich auch im Spital.

Teilnahme an Ausrückungen, vor allem innerhalb des Bezirkes.

Abhaltung und Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen, vor allem Eisstockschießen und Wanderungen.

Wahrnehmung von Ausflügen.

 

Zusammengestellt von Obmann Hermann Simonlehner im Jahre des Herrn 2005!

Vervollständigt von Obmann Hermann Simonlehner im Jahre des Herrn 2008!

Geändert von Obmann Hermann Simonlehner im Jahre des Herrn 2010!

Kleine Ergänzung 2017 von Obm. Pitzer. 

 

           

 

 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Schwerpunkte der Vereinsarbeit:

Durchführung von Gratulationen und Ehrungen unserer älteren Mitglieder zu den runden Geburtstagen.

Besuch erkrankter oder verunfallter Mitglieder, wenn möglich auch im Spital.

Teilnahme an Ausrückungen, vor allem innerhalb des Bezirkes.

Abhaltung und Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen, vor allem Eisstockschießen und Wanderungen.

Wahrnehmung von Ausflügen.

Vorstand

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
ObmHeinz PITZER8972 Vordere Ramsau 1460664 282 40 58ski@pitzer.at  
ObmStVPeter PERNER8972 Leiten 2900677 62 50 50 48  
KassHans HUBER8972 Schildlehen 10664 180 64 62  
SchrfFritz SCHREMPF8972 Haus Wieseneck0676 642 69 17feschrempf@gmx.at  
EBez.Obm. und EObm.Hermann Simonlehner8972 Ramsau 2220664 233 4419schmiedstock@aon.at