Herzlich Willkommen auf der Homepage des OV Oberhaag

OKB Oberhaag

8455 Oberhaag, Kleinwuggitz 77

Obmann: Manfred Wiedner

Kontakt: wiedner.manfred@gmx.at, Tel. 0664/8696442

Schriftführer: Reiterer Herbert, Kontakt: reiterer-herbert@aon.at, Tel. 0664/6417048

Teilnahme am Eisstockturnier

Der ÖKB nahm beim Eisstockturnier des Eisschützenvereines Oberhaag am 01. August 2020 teil. Nach dem olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles" hat die Mannschaft mit Wiedner Manfred, Peißer Manfred, Labanz Peter sen., Melcher Seppi jun. und Reiterer Herbert dieses Turnier als Spiel, Spaß und Gemeinschaftspflege in den Vordergrund gestellt.

 

Generalversammlung 2020

Der ÖKB Oberhaag hat m 08. März 2020 seine Generalversammlung durchgeführt. Begonnen wurde mit dem Gottesdienst. Danach wurde die neue Gedenkstätte vor der Kirche gesegnet und ein Kranz für die verstorbenen Mitglieder des Ortsverbandes Oberhaag niedergelegt. Anschließend wurde im Gasthaus die Generalversammlung abgehalten. Obmann Manfred Wiedner hat einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vorgetragen. Der Kassier Manfred Peißer berichtete über die finanzielle Situation des Vereines. Die Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte einstimmig. Daraufhin wurde ein neuer Vorstand, Gruppenführer, Fahnenoffiziere und Schussmeister einstimmig für die nächsten 4 Jahre gewählt. Der Obmann bedankte sich für die Mitarbeit.

Ehrungen:

Unser Kamerad Jakob Kranner aus Altenbach wurde für seine 70-jährige Mitgliedschaft vom Landesverband mit dem Landesverdienstzeichen in Gold und vom Ortsverband mit der Medaille im großem Gold für  70-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

 

Unser Kriegerdenkmal

In der Mitte des Ortes Oberhaag steht das Kriegerdenkmal. In Tafeln sind die Kriegstoten aus unserer Gemeinde/Pfarre eingemeißelt.

Alljährlich hält der ÖKB zu Allerheiligen das Totengedenken ab und legt einen Kranz zum Gedenken an die gefallenen und vermißten Soldaten beider Weltkriege nieder.

 

 

Neue Gedenktafel

Nachdem immer mehr Verabschiedungen von Verstorbenen bei der Kirche und immer weniger Erdbestattungen am Friedhof stattfinden, wird in Zukunft an dieser Gedenkstätte dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen.

Fakten - Schicksale - Gedanken

Nach dem Ende des Weltkrieges im Jahr 1918 – die Bezeichnung 1. und 2. Weltkrieg gab es damals noch nicht – wurde am Platz der durch den Kirchenbau nicht mehr notwendigen Dorfkapelle das erste Kriegerdenkmal erbaut. Niemand konnte damals ahnen, dass zu den 83 in die Tafeln eingemeißelten Namen eine Generation später noch die Namen von 150 Opfern aus unseren Pfarren/Gemeinden kommen sollten. Für die Gefallenen, die vor dieser Zeit bei den Kämpfen des Kaiserreiches ums Leben gekommen sind, gibt es keine Aufzeichnungen und Gedenkstätten.

Da das erste Kriegerdenkmal zwar eine schöne Ansichtsseite hatte, die Rückseite aber wenig ansprechend war, begannen die Gemeinde und der Ortsverband des Kameradschaftsbundes Anfang der 1960er Jahre mit den Planungen für eine Neugestaltung der Anlage. Durch den breiteren Ausbau der Bundesstrasse war der Platz knapper geworden. Im Jahr 1964 wurde das neue Denkmal nach dem Plan des Grazer Architekten DI Reisinger gebaut und am 14. Juni dieses Jahres im Beisein des damaligen Bundesministers für Landesverteidigung, Dr. Georg Prader, eingeweiht. Die Anlage war damals aber etwas grösser, auf der linken Seite stand eine schöne Eiche, der rechts stehende Gedenkstein wurde in die Aufbahrungshalle am Ortsfriedhof verlegt.

Den Begriff Pfarren/Gemeinden verwende ich deshalb, weil sich die Grenzen der Gemeinde und Pfarre Oberhaag nicht decken. Die Gefallenen aus den KG .Hardegg, Kitzelsdorf, Krast  und Obergreith sind auf den Kriegerdenkmälern ihrer Heimatpfarren Arnfels, St.Johann im Saggautal und St. Ulrich in Greith ebenfalls verzeichnet. Die Ortsteile der Pfarre Oberhaag, Pongratzen, Grosswuggitz, Lateindorf und ein Teil von Bischofegg, gehören zur heutigen Gemeinde Eibiswald.

Somit sind im vorhin beschriebenen Gebiet in den beiden Weltkriegen 233 Menschen um ihr Leben gekommen – 3 Frauen und 230 Männer. Alljährlich wird vor der Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes und beim Totengedenken zu Allerheiligen mit einer hl. Messe und der Kranzniederlegung dieser Menschen gedacht. Dabei und auch öfter, wenn ich hier vorbeigehe, denke ich: wer waren diese Menschen, wo haben sie mit ihren Familien gewohnt, wo sind sie gestorben und wo haben sie ihre letzte Ruhestätte?

Über jene Gefallenen, die in unserer Pfarre gewohnt haben, konnte ich aus den Unterlagen des Ortsverbandes und der Gemeinde Näheres erfahren. Bis jetzt konnte von 75 Gefallenen des 2.Weltkrieges der Sterbeort ermittelt werden, aus der Online-Datei des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge war der Begräbnisort von 20 Gefallenen zu ersehen. Informationen gibt es im Internet unter www.volksbund.de

Nach so langer Zeit wird es immer schwieriger, etwas zu erfahren und zu belegen. In Oberhaag lebt mit heutigem Tag nur mehr ein Kriegsteilnehmer. Viele Familiennamen sind heute nicht mehr zu eruieren. Das hängt meiner Meinung damit zusammen, dass die meisten Bauernhöfe über Landarbeiterwohnhäuser (in unserem Sprachgebrauch „Weinzerlkeuschen“) verfügten. Dort haben meist kinderreiche Familien gewohnt, die dann in unserer Gegend als Landarbeiter, im Kohlenbergbau, als Schustergesellen etc. gearbeitet haben. Diese soziale Schicht gibt es nicht mehr. Viele dieser Familien sind inzwischen weggezogen oder auch so wie manche Familie aus dem Bauern - und Gewerbetreibendenstand, ausgestorben. Die Nachforschungen werden aber vom ÖSK und dem Vdk noch immer betrieben und sind noch lange nicht abgeschlossen, durch Auffindung neuer Gräber können immer wieder Schicksale geklärt werden.

Über die Gefallenen des 1. Weltkrieges ist es noch schwieriger, gesicherte Daten zu bekommen. Wir kennen zwar ihre Namen, das Gedenken an sie können wir nur an einigen Punkten festhalten.

Die meisten haben in den steirischen Regimentern, Schützenregiment Nr.26 in Graz und Infanterie-

Regiment Nr.47 in Marburg gedient und sind in den Kämpfen gegen Russland in Galizien und gegen Italien in den südlichen Alpen und am Isonzo gefallen. Im 2. Weltkrieg haben die meisten Männer aus Oberhaag wohl bei den Gebirgs –  Infanterie. und Jägerdivisionen gedient, aus Erzählungen ist aber bekannt, dass sie auch auf Schiffen der Kriegsmarine, bei den Verbänden der SS  sowie bei Einheiten waren, die in Nordafrika gekämpft haben. Somit finden wir ihre Gräber in den Weiten unseres Erdteils – von Brest an der Kanalküste bis Stalingrad und vom Eismeer bis nach Südeuropa.

Drei Gefallene wurden in die Heimat übergeführt und mit militärischen Ehren auf unserem Friedhof bestattet. Die drei Frauen waren: Kreszentia Schwab aus Udelsdorf, wurde im Juni 1945 von den Organen der jugoslawischen Besatzungsmacht verhaftet und gilt seither als vermisst, über Aloisia Lindner aus Obergreith und Stefanie Rössl aus Bischofegg ist nichts bekannt. Die durch Kampfhandlungen und sonstige Ereignisse in Oberhaag und Umgebung umgekommenen Angehörigen der deutschen Streitkräfte und ihrer Verbündeten  sowie die Kämpfer der Partisanenverbände sind nicht am Kriegerdenkmal verzeichnet. Sie wurden auf den Friedhöfen Oberhaag und Arnfels oder in einem Feldgrab beerdigt, nach dem Krieg wurden verschiedene Umbettungen durchgeführt.

Nun sind seit dem Ende des 2. Weltkrieges 75 Jahre vergangen. Von den Spuren  dieser schrecklichen Zeit ist nichts mehr zu sehen – nur die Kriegerdenkmäler mahnen seit 100 Jahren als stumme Zeugen. In den Medien kann man erfahren, dass in Österreich immer wieder Einzelpersonen oder Organisationen auftreten, denen die Kriegerdenkmäler ein Dorn im Auge sind. Auf unserem Denkmal gibt es keinerlei Symbole oder  Worte, die ein politisches System oder Krieg und Gewalt verherrlichen. Man muss sich die Ausgangslage vorstellen:  die Kriege waren vorbei, die meisten Familien hatten ein oder mehrere ihrer Mitglieder verloren. Der Ehepartner, der Vater der Kinder, die Hauptarbeitskraft am Bauernhof oder im Gewerbebetrieb war nicht mehr oder schwer behindert. Die meisten Familien wussten nicht einmal, wo ihr Angehöriger begraben ist. Was lag näher als Gedenkstätte, sozusagen als Ersatzgrab,  zu schaffen. Leider verblasst die Erinnerung und das Gedenken allmählich  Die Ehegatten und Geschwister der Gefallenen sind fast alle verstorben, die letzten Kinder haben bald das achte Lebensjahrzehnt vollendet.  Ich erinnere mich noch an meine Kindheit: zu Allerheiligen  war das Kriegerdenkmal übervoll mit Blumen und Kerzen, heute zähle ich so um die zehn Gestecke und Lichter.  

 

Unser Kriegerdenkmal
Verfasst von Johann Krasser,
Mitglied des ÖKB Ortsverbandes Oberhaag
2010, ergänzt im  Juni 2020
johannkrasser@gmx.at

Fakten -Schicksale - Gedanken

Es gibt keine Ereignisse in der aktuellen Ansicht.

Chronik

Gründung des Ortsverbandes im Jahre 1924

Nach dem Ende des Weltkrieges - damals gab es noch keine Bezeichnung 1. und 2. Weltkrieg, wurde in Oberhaag an Stelle der Dorfkapelle das ereste Kriegerdenkmal gebaut. Die Dorfkapelle, die auf alten Ortsbildern noch zu sehen ist, wurde durch die neue erbaute Pfarrkirche ersetzt.

Niemand konnte ahnen, dass zu den 83 Namen, die damals in die Tafeln eingemeißelt worden waren, eine Generation später noch die Namen von 150 Kriegstoten unserer Gemeinde/Pfarre dazu kommen sollten.

Anfang der 1960Jahre begann man über eine Neugestaltung des Denkmals nachzudenken. Im Jahre 1964 wurde das neue Kriegerdenkmal eingeweiht.

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Über unsere Kameraden:

Gratulationen:

Der ÖKB OV Oberhaag gratuliert auf das Herzlichste:

Im Jahr 2020:

Zum 80. Geburtstag:

Prasser Albin, Wuggitz 39

Im Jahr 2019:

Zum 80. Geburtstag:

Stiendl Peter, Ehrenobmann, Oberhaag 199

Paulitsch Josef, Kleinwuggitz 80

Plansak Jakob, Unterhaag 173

Ehmann Johann, Großlieschen 90

 

Zum 70. Geburtstag:

Gaich Peter, Wuggitz 21

Melcher Josef, Altenbach 66

Labanz Peter, Bischofegg 9

Ehmann Karl, Großlieschen 116

DI Dr. Robier Johann, Tunauberg 6

Tertinek Franz, Altenbach 35

 

Im Jahre 2018:

Zum 80. Geburtstag:

Temmel Franz, Unterhaag 84

Labanz Franz, St. Pongratzen 10

Tschemernegg Johann, Unterhaag 176

Tatzer Peter, Kohlberg 71

Krieger Alois, Großlieschen 58

Krieger Franz, Kleinlieschen 22

 

Zum 70. Geburtstag:

Fahnenmutter Krasser Hannelore, Oberhaag 17

Tertinek Johann, Lieschen 49

 

Im Jahre 2017:

Zum 80. Geburtstag:

Lenz Franz, Oberhaag, Udelsdorf 3

Steiner Heribert, Oberhaag, Lieschen 106

 

Zum 70. Geburtstag:

Krasser Johann, Oberhaag 17

Truschnegg Walter, Oberhaag, Kohlberg 12

Presnitz Karl, Oberhaag, Kleinlieschen 42

Poglonik Franz, Oberhaag 118

 

Zum 60. Geburtstag:

Dr. Tomberger Otmar, Oberhaag, Udelsdorf 222

 

Wir gedenken auch an unsere verstorbenen Kameraden:

Im Jahre 2020:

Wesonik Herta, Fahnenpatin, Lieschen 120, am 19. Jänner 2020 im 89. Lebensjahr

Im Jahre 2019:

Paulitsch Günter, Großlieschen 104, am 26. Juli 2019 im 58. Lebensjahr

Cigler Christine, Fahnenpatin, Oberhaag 106, am 21. September 2019 im 88. Lebensjahr

Im Jahre 2018:

Ofic Johann, Oberhaag 34, am 18. März 2018 im 78. Lebensjahr

Plansak Roswitha, Fahnenpatin, Unterhaag 173, am 28. März 2018 im 76. Lebensjahr

Ehmann Friedrich, Lieschen 50, am 14. Mai 2018 im 79. Lebensjahr

Truschnegg Alois, Oberhaag, am 7. Juni 2018 im 63. Lebensjahr

Krieger Aloisia, Fahnenpatin, Lieschen 54, am 26.08.2018 im 90. Lebensjahr

Rombold Werner, St. Pongratzen 22, am 24.10.2018 im 61. Lebensjahr

 

Im Jahre 2017:

Held Ana Maria, Fahnenpatin, Oberhaag, Unterhaag, am 26. Jänner 2017 im 80. Lebensjahr

Mazgan Franz, Oberhaag, Kleinwuggitz, am 18. Februar 2017 im 81. Lebensjahr

Pölzl Alois, Oberhaag, St. Pongratzen, am 23. Juli 2017 im 75. Lebensjahr 

 

 

Obmann Manfred Wiedner

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail>
ObmannWiednerManfred0664/8696442wiedner.manfred@gmx.at 
Obmann-StVWeischHeribert0676/88997796heribertweisch@gmx.at 
KassierPeißerManfred0664/5792367mpob@gmx.at 
SchriftführerReitererHerbert0664/6417048herbert-reiterer@aon.at 
Schriftführerstellv.StrohmaierWerner0664/1669840w.strohmaier@vus.at 
ProtektorHaiblEduard03455/6660  
EhrenobmannStiendlPeter03455/8212  
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Der ÖKB Oberhaag bedankt sich bei:

  • 1. bei den Kameraden;
  • a.) für den Mitgliedsbeitrag
  • b.) für die Ausrückungen
  • 2. bei der Bevölkerung:
  • a.) für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen
  • 3. bei der Gemeinde Oberhaag:
  • a.) für die finanzielle Unterstützung