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Obmann| REICHENVATER Johann |

Schriftführer| MISLIVECEK Walter |

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Chronik

• Die Gründung des OV Gusswerk • Die Fahne • Errichtung des Kriegergendenkmales • Gebirgsartillerieregiment Nr.3 • Kanone - technische Daten

 Die Gründung des Ortsverbandes Gusswerk

Der Österreichische Kameradschaftsbund ist unser aller Anliegen und wird ihm von Bunde her ein ganz bestimmter Aufgabenbereich zugewiesen. Laut Staatsvertrag 1955 hat sich Österreich zur immerwährenden Neutralität bekannt und ist verpflichtet, seine Grenzen selbst zu schützen. Damit ist der Wehrgedanke gegeben, zu dem sich nicht nur die berufenen Einrichtungen wie Bundesheer nach außen oder die Exekutive nach innen verhalten, sondern auch wir Kameraden von Österreichischen Kameradschaftsbund. Wir haben lediglich den Wehrgedanken und in keiner Weise kämpferisch vor zu gehen.

Unsere Hauptaufgabe ist die Kameradschaftspflege in Form von gemeinsamen Zusammenkünften anlässlich von Treffen, die Mitarbeit im Zivilschutz und nicht zuletzt die soziale Betreuung in Not geratenen Kameraden. Unsere ehrenvollste Aufgabe ist und bleibt aber die letzte Ehre einem verstorbenen Kameraden gegenüber. Dazu ist es notwendig, in geschlossener Formation antreten und uns diszipliniert zu unserer Fahne stellen. Ebenso notwendig ist es, einem verstorben Kameraden einen würdigen Nachruf zu halten und den Hinterbliebenen unser Mitgefühl ausdrücken. Deshalb haben wir 1955 den Ortsverband Gusswerk gegründet und auch aufrecht erhalten.

Am Anfang war die Fahne Unsere Ortsverbandsfahne wurde nach den Entwürfen des Kameraden Franz Hinterecker von der Fahnenstickerei Ortner (Graz) im Jahre 1954 hergestellt. Der damalige provisorische Ausschuss, bestehend aus den Kameraden Bürgermeister Raninger, Bez. Obmann Stellvertreter David Schausberger, August Cencic und Peter Kroneis hatten die Aufgabe, alle Kameraden des Ortsverbandes Mariazell welche im Gemeindegebiet Gusswerk ihren Wohnsitz hatten, zur Aufbringung der Geldmittel anzuspornen. Eine große Sammelaktion an der sich alle Bevölkerungsschichten beteiligten (die Bauern gaben Rundholz, die Betriebe Schnittware und alle 13 000 Schilling zu erwerben. Das war damals viel Geld und der Bezirksobmann, Präsidialmitglied Kamerad Karl Schwarz war voll des Lobes und schließlich auch bereit, dem Landesverband die Gründung des Ortverbandes Gusswerk vorzuschlagen.

Das Herauslösen der Gusswerker Kameraden aus dem Ortsverband Mariazell vollzog sich aus organisatorischen Gründen langsam und so konnten wir erst 1955 bis 1957 den eigentlichen Ortsverband Gusswerk gründen. Er bestand damals aus über 300 Mitgliedern und wuchs Ende der 50er Jahre auf 460 Mitglieder an. Alle Obmänner mit ihren Mitarbeitern bis zum heutigen Tage um den Bestandteil unseres Ortsverbandes und die Sache des Österreichischen Kameradschaftsbundes verdient gemacht haben. Als besondere Obmänner gehen in unsere Verbandsgeschichte ein: David Schausberger (späterer Bezirksobmann Stellvertreter), Quirinus Weißenbacher, Herbert Schausberger und Hugo Schrofler. Die Errichtung des Kriegerdenkmales im Gemeindefriedhof Gusswerk Das Kriegerdenkmal in Gusswerk wurde nach den des Kameraden Franz Hinterecker bei freiwilliger und kostenloser Mitarbeiter vieler unserer Kameraden errichtet und unter dem Ehrenschutze des Herrn Bezirkshauptmannes von Bruck an der Mur, Dr. Hofrat Julius Reichl, von Weihbischof Pitsch der Diözese Seckau im Sommer 1959 geweiht. Der steinerne Sarkophag wurde von der Steinmetzfirma Haugeneder, das bronzene Buch von der Metallgießerei Haas (beide Graz) hergestellt. Die Kosten trug zur Gänze die Gemeinde Gusswerk. Die Umgebungsmauern haben die Kameraden David Schausberger, Franz Schweiger, Herbert Schausberger mit mehreren Kameraden aufgeführt und die Schmiedeeisenarbeiten hat der Kunstschmied Friedrich Weißenbacher ausgeführt. Zur Einweihung waren über 500 Kameraden aus Mariazell und Gusswerk erschienen. Vom Landesverband waren die Präsidialmitglieder Edlinger und Schwarz erschienen. Die Bevölkerung von ganz Gusswerk nahm regen Anteil, die Festrede hielt der Herr Bezirkshauptmann. 

 Erwähnenswert ist auch noch, dass es im OV Gußwerk einen Gebirgsartilleriezug gibt, der in historischen K. u. K.-Uniformen eine einer Gebirgshaubitze ähnlich sehenden Böllerkanone abfeuern kann. Diese Böllerkanone, baute ein Kamerad ausschließlich mit eigenen finanziellen Mitteln, inklusiv der vorgeschrieben Beschußtests samt Zertifikate. Auch die Kosten für die Uniformen und sonstiger Ausrüstung brachte jener Kamerad aus eigenen Mitteln auf. Dieser Artilleriezug sorgte im Jahr 2008, anläßlich einer Ausrückung des OV Gußwerk zu einer Talschaftsfeier der Alpbachtaler Schützen im Tiroler Alpbachtal, für große Begeisterung und wurde im ORF, Landesstudio Tirol gezeigt.

Kanone – technische Daten Baujahr: 2005 Lauf: Böhlerstahl 180kg Räder: Wehrmacht 55kg Achse: Wehrmacht 20kg Beschläge: 5kg Bandeisen: 15kg Zubehör: 30kg Holme: Kiefer 50kg = 355kg Information über das Gebirgsartillerieregiment Nr.3 Das Gründungsjahr des neu aufgestellten Regimentes war 2005. Die Geschützbedienung besteht aus 4 Mann und ist eine private Vereinigung aus Schußmeister des ÖKB der Ortsstelle Gusswerk. Batteriekommandant: Hptm. Ing. Roland Schreckeneder Ladekanonier: Fw. Markus Reichenvater Ladekanonier: Fw. Roland Schreckeneder jun. Munitionskanonier: Zgf. Bernhard Glitzner. Es wird bei öffentlichen Veranstaltungen des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Gemeindefeiern und sonstige Feierlichkeiten Böllerschüsse mit der Kanone abgefeuert. 

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

 Das Hauptanliegen des ÖKB Gußwerk ist es, die Tradition und die Kameradschaft zu pflegen. Ausrückungen bei Begräbnissen mit den örtlichen Musikkapellen sowie den entsprechenden Fahnen, sind Tradition unseres Vereines. Gratulationen, Krankenbesuche und Ehrungen verdienter Kameraden dienen der Erhaltung der Kameradschaft im Vereinsgeschehen. Alljährliche Gedenkfeiern in der Gemeinde, sowie Sammlungen für das Schwarze Kreuz zur Pflege der Kriegsgräber und Gedenkstätten im In- und Ausland, zählen zu unseren Pflichten. Für die Stellungspflichtigen findet jährlich eine Wehrdienstberatung statt.  

Obmann REICHENVATER Johann johann.reichenvater@ready2web.net Hochschwabstrasse 2 8632 Mariazell
Obmann-StV SCHEUCHER Johannes  Peter Roseggergasse 11 8630 Mariazell
Schriftführer MISLIVECEK Waltermislivecek.walter@gmail.comFraunedergasse 29 8600 Bruck an der Mur
Schriftführerin-StV & Internetreferentin FLUCH Martina martina.fluch.mf@gmail.com Salzahammer 43 8632 Mariazell
Hauptkassier AUER Karl  
Hauptkassier-StV Ing. SCHMITT Horst