ÖKB Schäffern

Kontakt: Schriftführer Franz Weninger, 8244 Schäffern, Dorfstraße 7/3 (Gemeindeamt), Tel. 0664 172 09 50, Email: franz.weningerschaeffern.gvat


Auf Grund der momentanen Situation und nach Absprache mit Bez. Obmann Josef Zingl, ist das für 7. Juni 2020 geplante ÖKB-Bezirkstreffen in Pöllau…

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Bisheriger Vorstand einstimmig wiedergewählt.

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Termine

03.07.2020 09:00 - 11:00

Traditionstag des Jägerbataillons 19 in Güssing

02.08.2020 09:00 - 11:30

Gedenkfeier am Niederwechsel

15.08.2020 09:00 - 11:30

Gedenkfeier am Hochwechsel

04.09.2020 13:00 - 06.09.2020 15:00

ÖKB Landes-MS Pistole Glock 17/34 in Jagerberg

11.09.2020 17:00 - 13.09.2020 12:00

ÖKB Raiffeisen Bez.-Cup PINGGAU

02.10.2020 17:00 - 04.10.2020 12:00

ÖKB Raiffeisen Bez.-Cup KAINDORF - Finale

03.10.2020 08:00 - 13:00

7. Bezirks-MS im Kleinkaliberschiessen

21.11.2020 14:00 - 16:00

ÖKB-Bez. Obmänner-Arbeitssitzung

13.06.2021 08:00 - Ende offen

1. Bez.Treffen in Kaindorf mit 100 Jahrfeier

Ca. 10 Jahre vor der offiziellen Gründung hatte der von den Nationalsozialisten zwangspensionierte Bezirksschulinspektor Reg. Rat Hans Leo Schleicher den Versuch unternommen, einen eigenen Kameradschaftsbund in Schäffern zu gründen, der jedoch scheiterte, weil zu wenige Kriegsteilnehmer sich für eine Vereinsgründung einsetzten. Nach 1955 gab es bereits Jungmänner, die den Grundwehrdienst im österreichischen Bundesheer absolviert hatten und eine Vereinsgründung anstrebten. Erst im Jahre 1960 gelang es einigen „wackeren“ Männern, nach einer internen Besprechung gemeinsam die endgültige Gründung des Schäfferner Kameradschaftsbundes vorzunehmen – diese 4 Männer waren der Karnegger Landwirt Franz Winkler vlg. Hiaslbauer und drei Schäfferner Dorfbewohner, nämlich der Arbeiter Matthias Otterer, der Kaufmann Friedrich Hiebaum und der Schuhmachermeister Josef Riebenbauer. Die Gründungsversammlung fand am Sonntag, den 6. März 1960 um 11 Uhr im Gasthaus Kager, dem heutigen Kirchenwirt, statt.

Zur Gründungsversammlung waren 54 Mann aus Schäffern und 6 Mann aus Sparberegg und Tanzegg erschienen, weiters der Schäfferner Bürgermeister Josef Zingl sowie der Bezirksobmann des Kameradschaftsbundes, Dr. Rock aus Hartberg und dessen Stellvertreter Aigner aus Friedberg. Bei der anschließenden Wahl wurden folgende Funktionäre bestimmt: Zum Obmann des Verbandes wurde der Karnegger Bauer Franz Winkler und zu dessen Stellvertreter der Schäfferner Arbeiter Matthias Otterer jeweils einstimmig gewählt. Nach der Wahl des Vorstandes traten 48 Mann als 1. Mitglieder dem neugegründeten Verein bei.

Bereits im Juni 1961 erfolgte die Fahnenweihe in Gegenwart der „Fahnenmutter“ Ida Hiebaum und von 8 Patinnen.

Seit der Gründung im Jahre 1960 sind bis zum heutigen Tage 6 Obmänner an der Spitze des Schäfferner Kameradschaftsbundes gestanden:

1960 -1963                        Franz Winkler vlg. Hiaslbauer in Karnegg,

1964 - Juni 1968               Matthias Otterer (ab 1990 Ehrenobmann),

Aug. 1968 - 1980              Robert Kuntner (danach Ehrenobmann),

Dez. 1980 - 18.6.1981      Karl Ringhofer (Rücktritt wegen Arbeitsüberlastung als BM),

18.6.1981 - 2005               Josef Zingl, Anger 27 (danach Ehrenobmann)

Seit 2006                           Josef Zingl, Elsenau 19, vlg. Bauer im Hof (in Karnegg).

Im Folgenden werden die neuesten Statuten vom Jahre 2006 wörtlich angeführt: „Der Verein [„Österreichischer Kameradschaftsbund, Ortsverband Schäffern“], dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt 1) unmittelbar gemeinnützige, im allgemeinen Interesse des Staates und seiner Bürger gelegene ideele, soziale, mildtätige, wehrpolitische, kulturelle und sportliche Zwecke. 2) Der Steirische Kameradschaftsbund vereint Kameraden und Kameradinnen aller Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Er ist heimatbewusst und tritt offen und nachhaltig für Völkerverständigung im europäischen Geiste, für Heimat, Ordnung und Sicherheit sowie für eine wirksame Landesverteidigung und eine umfassende Sicherheitspolitik ein. Er ist den christlichen und humanistischen Werten, soldatischen Tugenden und deren Tradition verpflichtet. Er wirkt gemeinschaftsfördernd durch Mitgestaltung des gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens in den steirischen Gemeinden und steht zur Mitwirkung bei der Hilfe in Katastrophenfällen zur Verfügung.

Mit seinen verschiedenen Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten leistet der Schäfferner Kameradschaftsbund mit seinen derzeit ca. 120 Mitgliedern einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde.

Der Kameradschaftsbund ist auch ein Gründungsmitglied der Festhallengemeinschaft. Seit der im Jahre 1978 erfolgten Erbauung der Festhalle finden hier laufend die Feste und sonstige Veranstaltungen der ÖKB statt. Beim 30-jährigen Jubiläum erfolgte im Jahre 1990 die Weihe der neuen Fahne, wobei Inge Lackner als „Fahnenmutter“ neben 56 Patinnen fungierte.

Neben gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten kommt auch das soziale Engagement nicht zu kurz. Wenn nämlich Gemeindemitglieder – also nicht nur Mitglieder es ÖKB – in Not geraten oder in Katastrophenfällen steht der Schäfferner Kameradschaftsbund immer wieder hilfreich zur Seite.

Der ÖKB ist also nicht nur ein gemeinnütziger sondern auch ein wichtiger gemeinschaftsfördender Verein Schäfferns.

Denkmal für Gefallene und Vermisste des 1. und 2. WK, sowie Kriegsopfer in der Heimat, bei der Pfarrkirche in Schäffern.
Errichtet von der Gemeinde  und Bürgern in den Jahren 1951/52, restauriert im Jahre 2000.

Auszug aus der Schäfferner Gemeindechronik von Dr. Ernst Hofer:

Das jetzige Aussehen des Schäfferner Kriegerdenkmales stammt aus den Jahren 1951/52. Bereits am 10.9.1950 fasste der Gemeinderat auf Antrag des BM den Beschluss, mit dem Pfarrer Leonhard Strobl „in Verhandlung zu treten wegen eines Kriegerdenkmals in der Nähe des alten.“

Am 20.1.1952 wird BM Josef Zingl zum Obmann des Kriegerdenkmal-Komitees gewählt. Jeweils am 31.12. der Jahre 1951 und 1952 wurden Auszahlungsanordnungen des BM Josef Zingl aus der Gemeindekasse an das Kriegerdenkmal–Komitee geleistet - in der Höhe von insgesamt ATS 11.000. Das Kriegerdenkmal besteht seither aus 2 gleich großen schwarzen und hochgestellten Marmortafeln, jeweils für den 1. und 2. Weltkrieg, mit der fast gleichlautenden Überschrift: „Zum ehrenden Andenken an die im Weltkrieg Gefallenen.“

Darunter stehen auf der linken Gedenktafel die Jahreszahlen 1914-1918 und 1939-1945 auf der rechten. Die Verzierung am jeweils linken oberen Eck mit einem flächig vergoldeten Lorbeerzweig ist bei beiden Tafeln ganz gleich, unterschiedlich ist jedoch die Gestaltung des soldatischen Ehrenkreuzes. Während es auf der linken Tafel flächig vergoldet ist, sind es auf der rechten Tafel nur die Umrisse. Die linke Gedenktafel wurde als erste bereits anfangs der 20-er Jahre von den Heimkehrern aus dem 1. Weltkrieg für die Gefallenen der beiden Gemeinden Schäffern und Sparberegg errichtet. Laut Gendarmerie-Chronik handelte es sich dabei um „…eine schlichte Gedenktafel…und ist dieselbe in der Mauer der Pfarrkirche eingelassen.“

Die rechte Gedenktafel enthält die Namen der im 2. Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten der Gemeinde Schäffern sowie deren Kriegsopfer in der Heimat. Die Namen der im 2. Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten der Gemeinde Sparberegg finden sich auf einer schmalen, querliegenden und ebenfalls schwarzen Marmortafel, die einem unterhalb davon liegenden Sockel aufliegt. Die untere Umrahmung des Denkmals besteht aus dem besonders harten, marmorähnlichen hellen Kalkstein, der aus dem 1735 beim vlg. Toni in Neußing entdeckten Steinbruchs stammt.

In den Jahren 1951/52 ist also die rechte (=neue) Tafel der bisherigen (=linken) Tafel genau angepasst worden, sodass beide Gedenktafeln zugleich in die neue Umrahmung eingesetzt werden konnten, was auch vom steirischen Bundesdenkmalamt laut Zeitzeugen als „gut gelungen“ belobigt worden ist.

Unbekannt ist, ob bzw. welche Bärnegger Grabsteine deswegen weichen oder versetzt werden mussten. So ist z. Bsp. ein in der Pfarrchronik des Jahres 1879 erwähnter „[…] größerer noch vorhandener Stein […] ohne jede Inschrift und Zeichnung auf demselben“ nicht mehr auffindbar. Der Platz vor dem Kriegerdenkmal wurde im Jahre 1978 vom Kameradschaftsbund unter dem damaligen Obmann Robert Kuntner mit neuen Betonplatten ausgelegt. Bei den Obmann-Ansprachen zu Allerheiligen ist der geschichtlichen Wahrheit gemäß – bei aller Anerkennung der soldatischen Tugenden und Leistungen – nicht von einer „Heldenehrung“ die Rede sondern von den toten Kameraden als Opfer der beiden Weltkriege, die den Lebenden eine stete Mahnung sein sollten, alles Menschenmögliche zu tun, um den Frieden in Freiheit zu erhalten und die Völkerverständigung zu fördern.

FunktionNameAdresseTelefonE-Mail 
ObmannJosef Zingl 8244 Schäffern, Elsenau 190664 144 72 05  
Obmann-StVJosef Winkler   
SchriftführerFranz Weninger 8244 Schäffern0664 172 09 50franz.weninger@schaeffern.gv.at 
KassierWillibald Winkler