OV Eisbach-Rein

Kontakt: Obmann Siegfried FINK, Kehr 26 8103 Gratwein-Straßengel, +436644514929, vliesrittergmxat

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Termine

28.06.2020 - 29.06.2020 ganztägig

Bezirkstreffen Graz-Nord 120 Jahre OV Gratkorn

Chronik

Der Ortsverband Eisbach Rein wird geführt vom frei gewählten Vorstand. Die Mitglieder des ÖKB sind ehemalige Kriegsteilnehmer, Bundesheerabsolventen und andere Personen. Der Verein ist eine Gemeinschaft von gleich gesinnten Männern und Frauen, die ein friedliches Zusammenleben praktizieren und darüber hinaus das kulturelle, soziale und religiöse Geschehen unserer Gemeinde mitgestalten. Vergangenheitsbewältigung ist ein Teilgebiet des Vereinsarbeit; ein anderer, das Mitbauen an einer friedvollen Zukunft, mit dem Bekenntnis zur Geschichte und zu den Geschicken unseres Vaterlandes und Staates Österreich und zu Europa. Ein Wesentliches ist das Gedenken und die Ehrerbietung den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gegenüber.

Chronologie des Ortsverbandes:

1921 Heimkehrerbund unter Obmann Lind Josef

1929 Neugründung des "Kameradschaftsvereines Eisbach-Rein" unter Obm. Papst Johann.

1933 gab es 135 Mitglieder, deren Zahl 1934 durch politische Ereignisse und Umstellungen auf 14 sank und es nur eine provisorische Weiterführung gab.

1936 Wiederaufnahme der Tätigkeiten des Vereines unter Obmann Fritz Roßmann und 68 Mitgliedern.

1938 Neuorganisation nach Annektierung Österreichs durch Deutschland

1944 Auflösung des Vereines.

1950 nahm am 23. Juli der Verein unter der neuen Bezeichnung "Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein Eisbach-Rein" seine Arbeit unter Obmann Brassnigg Martin und 88 Mitgliedern wieder auf.

1952 Umbenennung des Vereines in "Österreichischer Kameradschaftsbund".

1958 übernimmt Kamerad Obm. Gruber August die Führung des Vereines.

1979 Bezirkstreffen der Verbände des ÖKB anlässlich der 850-Jahr-Feier des Stiftes Rein-Hohenfurth.

1982 übernimmt der Abt des Stiftes Rein, Mag. Paulus Rappold das Protektorat über den Ortsverband.

1991 begeht der Verein sein 70jähriges Bestandsjubiläum  mit der Teilnahme von 20 Gastvereinen und 2 Musikkapellen im Rahmen des Bezirkstreffens.

1992 übernimmt der neue Obmann, Kamerad Rappold Karl die Führung des Ortsverbandes.

1999 erfolgt die Weihe der Heigger-Kapelle (Georgs-Kapelle ) durch Abt Petrus Steigenberger, die durch den Kameradschaftsbund in Zusammenarbeit mit den Pfarrsenioren fertig gestellt wurde.

2002 übernimmt Kamerad Obm. Fink Siegfried die Vereinsführung.

 

Das Kriegerdenkmal

1921 wurde auf Initiative des Obmannes des damaligen Heimkehrerbundes, Lind Josef, eine Gedächtnisstätte für die 46 gefallenen Soldaten unserer Gemeinde errichtet. Dieses Kriegerdenkmal erfuhr 1952 eine vollkommene Neugestaltung um weitere Namenstafeln von den 83 Gefallenen und 24 Vermissten des Zweiten Weltkrieges aus unserer Gemeinde anbringen zu können.

1970 Schändung der Gedächtnisstätte.

1972 Weihe des Kriegerdenkmales nach Beseitigung der Schändungsschäden.

1986 Generalsanierung nach Erneuerung der Namenstafeln und Platzgestaltung.

1991 Überdachung des Kriegerdenkmales mit einem Kupferdach. - Weihe.

 

Das Kriegerdenkmal ist nicht nur eine Gedächtnisstätte, es ist ein Mahnmal für Frieden und Freiheit und ein Ort der Besinnung.

 

Denkmalpfleger Sattler Blasius durch vier Jahrzehnte, Aushilfe Münzker Josef, Lipp Josef folgte für mehr als 40 Jahre; Maierhofer Adolf und Grete übernahmen 2005 die Betreuung und Pflege der Gedenkstätte.

 

Die Vereinsfahne ist ein Symbol der Zusammengehörigkeit und wird von einer Fahnenmutter gesponsert. Sie wird bei Ausrückungen und Aufmärschen vom Fähnrich, unter Begleitung von zwei Fahnenoffizieren, mitgetragen. Am Fahnenschaft wird fallweise angebracht: das Patenband der Fahnenmutter, Nagelbänder (mit Patinnennamen) und Fahnenbänder (Gastgeschenke) bei festlichen Anlässen; Trauerflor bei Begräbnis.

1930 erhielt der Verein die erste Fahne, eingestickt zwei sich die Hände reichende Soldaten; Fahnenmutter Frau Jaritz Ludmilla, Greith.

1939 wurde diese durch eine Hakenkreuzfahne ersetzt.

1950 Wiedereinsetzung der Fahne aus dem Jahr 1930, die Kam. Blassnigg Martin über die Kriegsjahre verwahrte.

1972 Fahnenerneuerung; Einarbeitung des Gemeindewappens, das 1968 der Gemeinde verliehen wurde; Entwurf stammt von Fr. Notsch Margareta. Fahnenmutter Fr. Schacherl Maria, Tallak.

1999 Weihe eines Fahnenbandes, das die neue Fahnenmutter Fr. Feichtenhofer Annemarie aus Hörgas, widmete.

2004 Aus unseren Reihen stammt die Landesfahnenpatin Fr. Klothilde Rappold, Hörgas.

Chronisten:

1921 Das Geschehen des Heimkehrerbundes zeichnet Obmann und Protokollführer Lind Josef in einem Protokollbuch auf.

1934 wurde unter Obm. Papst Johann ein Gedenkbuch angelegt. Es beinhaltet neben der Vereinsgeschichte von 1929 bis 1934 Gedenkblätter für jedes einzelne Vereinsmitglied.

1989 erstellt SR. Notsch Margareta eine umfassende Chronik, rückwirkend vom Jahr 1921 bis zum Jahr 2005 und zwar in einem vom steirischen Kameradschaftsbund vorgegebenen Chronikbuch.

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

  • Betreuung des Kriegerdenkmales, welches im Jahr 2011 renoviert wurde und am 23.10.2011 durch Abt Christian Feuerstein gesegnet wurde
  • Kranken- und Spitalsbesuche von Kameraden und -frauen sowie Patinnen
  • Geburtstagsgratulationen
  • Adventfeier und Weihnachtspaketaktion für betagte Kameraden
  • Kameradschaftsball

 

Vereinsvorstand

Obmann: Siegfried Fink

Obm.Stv.: Anton Feichtenhofer sen.

Obm.Stv.: Franz Spielhofer

Obm.Stv.: Christian Peer

Kassier: Anton Feichtenhofer jun.

Kassier-Stv.: Peter Urdl

Schriftführer: Gabriele Peer

Schriftführer-Stv. Herbert Anhofer