OV St Stefan im Rosental


Ausrückungen bei verschiedenen Anlässen wie Todengedenken oder Angelobungen, Frohnleichnam Prozessionen und Feierlichkeiten.

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Termine

30.08.2020 07:00 - Ende offen

2. Bezirkstreffen – Gnas Abgesagt

12.12.2020 16:14 - Ende offen

Bezirksadventfeier – Eichkögl

Chronik

Das älteste im Besitz des Ortverbandes befindliche Dokument stammt aus dem Jahr 1884. Der damalige Bezirkshaupt-
mann Anton EISL wurde zum Ehrenmitglied des Militär-Veteranen-Verein St. STEFAN im Rosenthal ernannt. Das Jahr 1884 dürfte auch das Gründungsjahr sein, da 1934 eine 50-jährige Jubiläumsfeier abgehalten wurde.
Der erste Obmann war Josef HÖRL.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Verein in Kameradschaftsverein umbenannt.
Das erste Kriegerdenkmal wurde 1923 errichtet.

1938 erfolgte die Auflösung des Vereines und Überleitung in den KYFFHÄUSERBUND.
Am 31. März 1940 wurde er mit Erlass der Reichskriegsführung Berlin Abt I b Z. 10113/41 aufgelöst, mit dem Hinweis, ihn nach dem Krieg wieder zu beleben. Sämtliches Vereinseigentum (Fahnen, Amtsiegel, Mitgliedbeitragsmarken, Abzeichen) war abzuführen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 2. September 1945, kam es zu einer neuerlichen Gründungsversammlung. Der neue Vereinsname war „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein“, es gab starke Einschränkungen seitens der Besatzungstruppen. Begräbnisse durften begleitet werden, Abzeichen und Fahnen waren jedoch untersagt.

Abschrift aus dem Protokoll vom 26. Dezember 1945: Dies ist somit das letzte Protokoll das geschrieben werden konnte. Der Kameradschaftsverein wurde behördlich verboten, jede Ausrückung strengstens untersagt, die Bücher und Aufzeichnungen des Vereines sollten an diverse Stellen abgeführt werden. Keine Fahne durfte öffentlich gezeigt werden. Aber dennoch wurde im Geheimen der Kameradschaftsdienst fortgesetzt und bei Gottesdiensten für die Gefallenen und bei Begräbnissen ausgerückt und die alte Schwarzgelbe Fahne zum Kriegerdenkmal getragen. Aber immer gab es Verräter, zum Gendarmerieposten wurden wir geholt und 500 Schilling Strafe wurde uns auferlegt, die wir aber niemals zahlten. Es war eine schwere Zeit, aber in Kameradschaftstreue haben wir sie überstanden (Josef WURZINGER, Gf-Obmann).

Das nächste Protokoll stammte vom 29. Jänner 1950, anlässlich einer neuerlichen Gründungsversammlung. Der Vereinsname war Österreichischer Kameradschaftsbund.
Im Mai 1951 wurde das Kriegerdenkmal neu restauriert und eine neue Fahne geweiht.
1952 gab es ein erstes Oststeirisches Heimkehrerstreffen.
1953 wurde für die in den letzten Kriegstagen im Lazarett St STEFAN 42 verstorbenen Soldaten, hauptsächlich Ukrainer, ein Soldatenfriedhof im Ortsfriedhof errichtet.
1965 konnte erstmals eine Reservistenversammlung abgehalten werden, bei der 60 ehemalige Präsenzdiener des Bundesheeres dem Ortsverband beitraten.
1966 wurde eine zweite Fahne anlässlich des Bezirkstreffens geweiht.
1981 wurde eine Heldengedenkstätte im Kirchhof errichtet, dabei wurde auch die restaurierte Fahne von 1951 neu geweiht.
1999 verstarb der langjährige Obmann und Präsident des OKB, KommRat, Baumeister Franz EDER, der den Ortverband seit 1950 führte. Die feierliche Verabschiedung unseres Obmannes mit 113 Fahnen und Abordnungen aus ganz Österreich war kennzeichnend für sein Wirken und bleibt in unseren Gedanken.
Die bei uns im 10-Jahre Rhythmus stattfindenden Bezirkstreffen sind immer sehr gut besucht, das letzte war 2002 mit 32 Ortsverbänden und 6 Musikkapellen.

Die 64. Bezirksdelegiertentagung fand am 08. März 2014 in St.Stefan im Rosental statt.
Am 18. Mai 2014 hatten wir in St.Stefan/R das 1.Bezirkstreffen mit 130 Jahrfeier, aus 12 Bezirken kamen 48 Ortsverbände mit 49 Fahnen,
zu dieser Ehrenwürdigen Feier.
Das Vorzelt und die Rosenhalle waren mit über  800 Kameraden 4 Musikkapellen und Ehrengäste gefüllt.

Obmänner:
1884 - 1905 Josef HÖRL, Lehrer
1905 - 1932 Hans ERTLER, Gastwirt u Fleischhauer
1933 - 1941 Anton PEIN, Landwirt
1945 - 1950 Anton PEIN, Landwirt
1950 - 1999 Franz EDER, Baumeister u. Präsident des ÖKB
1999 - 2012 Josef HIEBAUM, Kraftfahrer
2012 -         Johann  Kapper , Baumeister

 

* Teilnahme an kirchlichen und sonstigen Festen in der Pfarre
* Begleitung von verstorbenen Kameraden zum Grab
* Traditionspflege, Förderung der Völkerverständigung
* Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedächtnisstätten
* Krankenbesuche und Ehrungen alter und verdienter Kameraden
* Kameradschaftshilfe bei unverschuldeter Notlage

BESONDERE SCHWERPUNKTE IN DER VEREINSARBEIT

Obmann

Johann Kapper, 0664/408 35 63

Im Gedenken

Verstorbene 2019

  • KNITTELFELDER Josef

  • FÜRPASZ Gottfried

  • LUTTENBERGER Willi

  • DUNST Alois

  • FRUHWIRTH Franz